DIY Babyfood...

Donnerstag, 27. Oktober 2011






Heute mal was ganz anderes bei Verlockendes...

Letztens bin ich von euch ja geradezu gelöchert worden *g*... Das Baby-Brei-Koch-Thema hat ja bedenkliche Kreise gezogen... sind wohl doch mehr Mütter unter den Leserinnen als ich dachte.

First of all:

Das hier wird kein Mutter-Kind-Stilltreffen-Sabbertuch-Blog!!! Nur um das von vorneherein klar zu stellen - der Blog ist ein Frauen-Ding und hat nix mit Babykram zu tun. Allerdings hat mich das Thema so beschäftigt und ich bin auch schon des Öfteren von Bekannten gefragt worden wie genau ich das mit dem Breikochen denn mache, dass ich dachte ich hole jetzt mal was aus.

Ich will vorneweg direkt sagen, dieser Post ist nicht geschrieben, um euch ein schlechtes Gewissen  zu machen. Mir ist es persönlich egal, was eure Kinder tragen - ob KIK, Zara oder Jean Paul Gaultier Junior. Ob sie Pampers oder Aldi Windeln tragen. Wie ihr eure Kinder erzieht und ob ihr selbst kocht oder nicht. Jede Mutter, die ihr Kind liebt, es gut versorgt und es gut behandelt, die ihm Werte vermittelt, ist eine gute Mutter. Eine SUPER Mutter. Ach was sage ich, die BESTE Mutter. Es gibt nicht Standard. Es gibt keinen Orden für die beste Mutter des Jahres. Weil es keinen Maßstab dafür gibt, was "gut" und was "schlecht" ist. Und über Grundsätzlichkeiten diskutiere ich auf meinem Blog sowieso nicht...

Ich will nur damit sagen, macht euch bitte frei von Normen. Von "muss so sein" und so ein Kram. Jeder der was anderes behauptet hat einen Horizont mit dem Radius null - und nennt das Standpunkt, wie man so schön sagt.


Lasst euch heute einfach mal an die Hand nehmen und vielleicht könnt ihr das ein oder andere als Tipp mitnehmen, vielleicht eben auch nicht... Es ist lediglich eine Stütze.





Das Thema Babyessen ist auch so ein rieeeeeeeeeeeeeeeeeeesen Thema... sowas habe ich noch nicht erlebt. Beikostseminare in der Hebammenpraxis. Besuch etlicher Bio-Bauernhöfe. Sterilisieren oder nicht? Hab ich mir ALLES gespart. Und dann, bei denen die zum Gläschen greifen, die Standardaussagen: Keine Zeit zum selber Kochen. Zu teuer. Kaum Bioprodukte vor Ort. Unpraktisch Unterwegs.

Wer Ausreden sucht, der will nicht. Wer will, der findet Wege! Hey, ich will euch jetzt keinen Vortrag halten was pro und contra ist. Aber leider, das muss ich euch knallhart sagen, sinds Ausreden. Keine Zeit? Also ich koche alle 14-18 Tage 1x, hört ihr 1x! für 2-3 Stunden immer an Tagen wo ich sowieso lieber hier bleibe weils regnet oder ich was zu Hause erledigen muss. Das wars. Aber dann hab ich erst mal wieder Ruhe. Dann rechnet ihr, dass ihr ca. 6-8 Monate selber kochen müsst für euer Baby, danach können die Meisten mit vom Tisch essen. D.h. ihr macht die Prozedur dann 12x etwa. Überschaubar. Wenn ich viel Lust habe, koche ich sogar an dem Tag frisches Kartoffel-Apfel-Püree oder Baby-Spaghetti. Ist minimaler Aufwand aber maximale Glücksgefühle sage ich euch :) Ihr stellt euch doch für euch selbst auch ne halbe Stunde am Tag mindestens in die Küche,oder nicht? Bio halte ich persönlich für über bewertet - was nicht heißt dass ich es auch ab und an kaufe - zumindest, was die Schadhaftigkeit anbelangt, nicht was den ökologischen Aspekt dahinter angeht aber darüber diskutiere ich nicht. Ein Kind wird auch ohne Bio groß. Und ein Gläschen kostet zwischen 80 Cent und 1,10 € pro Tag. Wären ja dann in meinem Fall ca. 15 € die ich für die 15 Tage bräuchte. Und das hat MEIN Gemüse definitiv nicht gekostet. 1,40 € 2kg Bio Möhren, 3 € das Fleisch und die Süsskartoffel war etwas teurer, gibts ja auch nicht ständig - 2 €. 3 große Zucchini ca. 1,20 €, was vier Kartoffeln kosten weiß ich nicht, habe ich eh immer im Haushalt. 2 Kohlrabie knapp 1 € und den Blumenkohl da habe ich 3 Röschen von unserem Abendessen abgezweigt die rechne ich nicht  mit. 2-3 Tomaten ca. 40 Cent - das macht etwa 9-10 €. Also NICHT teurer. Und unpraktisch unterwegs? Ist ja zum Warm machen beides gleichermaßen unpraktisch. Und eine kleine Tupper Dose kann man genauso rumtragen wie ein Gläschchen.

Ich glaube nichts wird in Deutschland mehr kontrolliert wie Babynahrung und Trinkwasser ;) daher bin ich davon überzeugt, dass es für Babys auch nichts Schlechtes darstellt, das Essen fertig zu kaufen. Ich persönlich finde es einfach nur traurig, dass man den Bezug zum Essen völlig verliert. Darum mache ich es auch selbst. Es ist einfach toll, was selbst Gekochtes vorzusetzen. Und ganz ehrlich, ich glaube das nur 1 von 3 von euch das Essen aus dem Glas selber essen würde ;) ich probiere ALLES was Ben bekommt vorher selber und nur wenns mir schmeckt, bekommt er es auch vorgesetzt. Auch wenn ich mal zur Not ein Gläschen öffne - was ich, und das muss ich gestehen, mittlerweile unterwegs wirklich fast nur noch tue. Warum? Weiß ich selber nicht so genau... vielleicht weil gefrorenes Babyessen rumtragen nicht so schick in meiner neuen Longchamp kommt!?!?  

Genauso ist das mit Bens Food. Ben ist ein richtiger kleiner Gourmet :) ich lieeeeeebe es ihm neue Breie zu kreieren. Er liebt es. Vieles hasst er (Broccoli uhhhhhhhhhh ganz schwieriges Thema). Aber er probiert ALLES - okay, bleibt ihm ja auch nicht viel anderes übrig hihi. Alles mit Karotte liebt er. Fleisch, Nudeln und Tomaten. Ich erkenne langsam ein Muster - väterlicherseits *g*. 


Nunja ich habe mich eine Zeit lang mit dem Thema wirklich auseinander gesetzt. Anfangs ist man ja so übervorsichtig. Irgendwann hab ich dann alle Literatur in die Tonne gehauen und einfach losgelegt.

Grundsätze: Gemüse was Babys schmeckt mit ein wenig Fleisch und sättigender Zutat (z.B. Kartoffel) in beliebiger Form variieren - später gehen auch Vollkornreis oder klein geschnittene Spaghetti. Frischhaltedosen zum Einfrieren braucht ihr. Pürierstab. Kartoffelpresse (oh ja die braucht ihr auch). Alle Gemüse werden getrennt voneinander in wenig Wasser weich gedünstet - püriert - zusammengestellt - in Dosen abgefüllt - schnell runterkühlen lassen - eingefroren. Morgens hole ich eine Dose aus der Truhe, diese erhitze ich Mittags. Das Einzige, womit ich Probleme habe, ist Fleisch pürieren. Das wird immer so faserig, dass ich irgendwann entschieden hatte, das meiste Fleisch von Alnatura (Bio Marke DM) in Gläschen zu kaufen und unterzumischen. Ist einfach die unproblematischere Alternative zu frischem Fleisch.


Und hier meine Lieblings-Rezepte, wenn ihr alle 4 kocht habt ihr ca. 14-16 Tage Vorrat (je nachdem wie hungrig die Kleinen sind)
Ihr braucht als Grundzutat 4 mittelgroße Pellkartoffeln. Kocht dazu die Kartoffeln in einem Topf mit Schale ca. 20 Minuten. Pellt die Kartoffeln und presst sie 2x durch die Kartoffelpresse (dies ist unbedingt wichtig, wenn ihr Kartoffeln püriert, werden sie total kleisterig). Stellt die Kartoffelmasse beiseite.

Zucchini-Kartoffel-Rindfleisch-Brei (ganz oben orange Tasse):

3 mittelgroße Zucchini in grobe Stücke schneiden und mit 1 kl. Tasse Wasser ca. 10 Minuten dünsten. Wenn ihr das Rind mitkochen wollt, kocht das Ganze 15 Minuten zusammen (Zucchini Stücke und Rindfleisch - am Besten 100 gr. mageres Rindergulasch ganz ganz fein gewürfelt) dünsten und das Kochwasser wegschütten, lasst jedoch ein wenig Flüssigkeit im Topf. Füllt alles in ein hohes Gefäß um und püriert es so lange, bis alles weich ist. Gebt 2 gute EL der Kartoffelmasse (s.o.) und 3 EL Rapsöl dazu und vermengt es gut. Reicht für 3 ordentliche Portionen.


Süsskartoffel-Tomaten-Lamm-Brei (lila Tasse Mitte links)

1 sehr große Süsskartoffel (mind. 300-400 gr.) von Schale befreien und in Würfel schneiden (ca.1-2 cm groß). Waschen und dann in Wasser wie normale Kartoffeln kochen. Schneidet 100gr. zartes Lammgulasch in feinste Würfel, dünstet diese in wenig Wasser ca. 15 Minuten. Nach 8-10 Minuten sind die Süsskartoffelwürfel meist schon sehr weich. Schüttet die Flüssigkeit ab, es kann gern noch ein Rest im Topf verbleiben. Schüttet das Fleisch ab und gebt alles zusammen in ein hohes Gefäß. Nun überbrüht ihr 3 Tomaten (anfangs mit 1-2 anfangen, die Kleinen müssen sich erst dran gewöhnen) mit kochend heißem Wasser und häutet die Tomaten. Filetiert (das Innenleben und den Strunk komplett raus) die Tomaten und würfelt das Fruchtfleisch. Gebt die Tomatenwürfel auch mit in das hohe Gefäß. Nun gebt ca. 3 EL Rapsöl dazu und püriert alles ganz fein. Reicht für mind. 4 ordentliche Portionen.
  
Gemüse-Allerlei (hellblaue Tasse unten)

Schält 2 Kohlrabie und schneidet diese in Würfel. Gart den Kohlrabie etwa 15-20 Minuten in wenig Wasser weich. In einem anderen Topf gart ihr 3-4 Röschen Blumenkohl in wenig Wasser 12-15 Minuten. Gießt das Wasser bei beidem ab. Püriert die Gemüsesorten einzeln. Streicht dann den Kohlrabie durch ein Sieb zu dem Blumenkohl und gebt 2 EL Kartoffeln (s.o.) dazu. Zweigt vom Rezept für Möhrenbrei (siehe unten) 3 gute EL Möhrenmus ab.  Ich gebe dann noch 1 Gläschen Pute dazu, das ist euch überlassen, mann kann das Ganze auch vegetarisch lassen.Mengt jedoch auch hier noch 1 EL Rapsöl unter. Reicht für 3 ordentliche Portionen.

Klassischer Babybrei (Karotte-Kartoffel-Fleisch->Bens Favorit)

Hier bevorzuge ich (wegen hohem Eisengehalt) immer Rind. Ich nehme wie gesagt Alnatura Rindfleisch. Ich schneide großzügig die Enden von 2 kg Karotten (vorzugsweise Bio, die sind meist kaum teurer) ab. Schält die Schale dünn ab. Schneidet alles in grobe Stücke. Dünstet die Möhren mit 200gr. Rindfleisch in einem Topf 15-20 Minuten gar. Gießt das Wasser fast vollständig ab. Püriert alles ganz fein. Mischt 2-3 EL Rapsöl unter und gebt 3-4 EL von dem Kartoffelbrei (s.o.) dazu. Ergibt mind. 5 Portionen.

Nun alle Breie in Döschen abfüllen, im Kühlschrank auskühlen lassen und dann wegfrieren.


Nun habt ihr das Rezept für 14-16 Tage. Mann kann auch alle möglichen Gemüsesorten einzeln kochen und individuell zusammenstellen, ich habe etliche Varianten bereits ausprobiert - anstelle Kartoffeln Reisflocken untermischen (das jedoch erst beim Servieren). Die Variationsmöglichkeiten sind wirklich endlos. Wichtig ist nur, dass ihr kreativ seid. Dass ihr kalt gepresstes Öl (wegen Verunreinigungen am Besten Rapsöl oder Walnussöl) benutzt, dies ist für die Zellbildung wichtig, löst Vitamin A und auch der Kalorienbedarf wird gedeckt. Das Gemüse immer so schonend und mit wenig Wasser wie möglich garen.


Jetzt viel Spaß beim kreativen Nachkochen... Und sogar Nachmittags und Abends beim Brei kann man kreativ sein und es ist wirklich sooo günstig und man greift auch mal eher zu gesundem frischen Obst. Aber wie gesagt, auch ich greife hier und da zu Fertigprodukten. Die Mischung macht es einfach. 


Ich geh dann mal was vorbereiten ;) Und wenn Fragen sind, dann nur her damit. Und für die Baby-Geschockten unter euch: Morgen gibts wieder Mode. Oder Deko. Oder was Süßes... don´t panic... ;)


Rebecca

Kommentare:

  1. Liebe Rebecca,
    obwohl wir aus den ganzen Baby-Themen schon lange raus sind (meine Jüngste wurde gerade 6! wie die Zeit doch rast...), fand ich dein Post gerade wunderbar zu lesen. Weil es nicht so einen Absolutheits-Anspruch hat! Schön!
    Und deine Breie klingen toll!
    Ich habe auch immer selbst gekocht, der Favorit der großen tochter war Kürbis-Hirse ;)
    Liebe Grüße,
    Eva

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  2. Hallo Rebecca,
    Ein RIESEN-LOB für's selber kochen ! Ich denke das ist schon eine ganz schöne Portion "Lebensqualität für Deinen "Kleinen":-). Ich persönlich habe, als meine Kinder klein waren auch immer selber gekocht und es hat sich ausgezahlt. Es hat ihnen immer geschmeckt und ich muß sagen, dass sie später, als sie größer waren, nie über Gemüse, Obst oder ähnlichem die Nase gerümpft oder das Essen verschmät haben. So finde ich, kann man Kinder von klein an gutes Essen und Qualität begeistern ( mit kleinen Ausnahmen vielleicht, denn wir Großen mögen ja auch nicht alles)!

    Ich finde das ganz toll!!! ;-)))

    LG.
    Brigitte

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  3. Liebe Rebecca,
    meine sind nun deutlich aus dem Alter raus, dass sie Babybrei brauchen, aber ich stimme Dir absolut zu. Bei meiner Großen hatte ich zu Beginn auch die Gläschen, bis eines Tage eines meine Kigakinder zu Besuch war und an dem Zeug gerochen hat. Sie sagte: "Das riecht wie unser Katzenfutter" Und es stimmt. Frische Breie riechen ganz anderes! Und wenn ich mich frage, was ich lieber essen würde komme ich auch zum selbstgekochten. Also habe ich mir damals einen tollen Zauberstab angeschafft und selbst gekocht. Das Gerät funktioniert heute noch einwandfrei und ist oft im Gebrauch.
    Liebe Grüße
    Sabine

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  4. Da bin ich als Nicht-Mama zwar außen vor, aber ich finde es ganz toll, wenn man ab und zu auch mal selber kocht. Eine Bekannte von mir hat das auch immer gemacht und dann die Gläschen sogar eingefroren (glaub ich).
    Küss Dich,
    Angelina

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  5. Liebe Rebecca,
    danke!! vielen,vielen lieben Dank!

    liebe Grüße
    M

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  6. Oh ja ein riesen Thema, ich kenn das nur zu gut. Für mich kommt Gläschennahrung gar nicht in Frage... Finde es gut, dass du mal klar machst, wie einfach das geht. Überhaupt merkt man, dass du bei allem im Leben einen gesunden Mittelweg hast.

    Gabi

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  7. Danke für die tollen Ideen:)
    Ich habe für Klein-Kiwi auch oft auf Vorrat gekocht. Was auch super geht ist Suppe. Diese dann einfach pürieren wenn sie noch klein sind. Oder bei etwas größeren Kindern in ganz kleine Stücke schneiden.
    Aber neue Ideen sind immer klasse! Werd ich mir merken!!
    Liebe Grüße Kiwi

    Ps: Von Nestle gibt es tolle Becher aus Plastik. Die sind mit Deckel und man kann sie wiederverwenden und einfrieren:)

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  8. Ein toller Beitrag ! Ich habe zwar kein Baby mehr, aber ich kann mich noch genug an die Zeit erinnern ! Ich habe auch beides gemacht; gekocht und auch Gläschen gekauft ! Die Mischung macht´s ! Lg Sabrina

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  9. Liebste Rebecca!

    DANKE DANKE DANKE!!!!!!!!!!! Es geht so einfach... eigentlich. Ich muß gestehen, ich füttere Gläschen. Habe ich beim Großen auch gemacht. Aber im Garten meiner Eltern tummelt sich noch Gemüse, ich glaube das werde ich dann nach Deinen Rezepten mal verarbeiten.
    Unser kleines Reh liebt Kürbis- Kartoffel- Mixe... Kürbis gibts im Lädchen und Kartoffeln- immer im Haus.
    Und ausm Frost nehmen ist der gleiche Aufwand wie Glas öffnen, ne? Danke für den Arschtritt :-)

    Liebste Grüße, J

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  10. Wir sind dem Brei-Alter ja langsam entwachsen, aber ich habe auch immer gerne selber (vor-) gekocht. Wenn ich ein Baby wäre, würde ich Deine Breie GARANTIERT lieben! :o)

    Liebste Grüsse,
    Renaade

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  11. Ich freu mich grad soooo sehr dass so viele von euch die Meinung teilen, dass selbst kochen so gesund und gut ist...

    Außerdem: Schmecken die Sachen teilweise auch echt den Großen ;) gerade jetzt, wo ich alles nicht mehr ganz so fein pürieren muss, mache ich Ben und mir Mittags Suppen (für ihn nur ganz ganz dezent gewürzt) und Kartoffelstampf mit Äpfel oder ein Baby-Risotto. Das schmeckt sogar mir.

    Viel Spaß euch Lieben beim Kochen
    R.

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  12. Hach ja wo ich so deinen Blog lese, fallen sie mir wieder alle ein, die kleinen Problem um die Babybeikost, im nachhinein war alles gar nicht tragisch und oft hab ich sogar täglich frisch gekocht, mein essen und für Niclas dann als Brei. Ich muss sagen das ich dadurch auch erst richtig angefangen habe zu kochen, also so richtig, nicht nur Spaghetti Bolognese :) Nur eins ging bei mir nie: Fleischbrei kochen .. Würgereiz. Das hab ich dann auch wie du von Alnatura gekauft. Tja und der zweite .. der hat schneller vom Tisch gegessen als ich gucken konnte .. ich glaube sein Breiphase ging nur 3 Monate .. :) (wenn überhaupt). Ich kann nur empfehlen: geht mir ganz viel Gelassenheit an das Thema und mit den den Rezepten seid ihr wirklich bestens versorgt ... sagt eine die den Kursus in der Hebammenpraxis mitgemacht hat und das sämliche Internet durchforstet hatte :) Liebste Grüße Bibi

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  13. Liebe Rebecca,

    ich bin grad echt sowas von begeistert. Ich bin zwar babymäßig auch außen vor aber ich habe mich immer gefragt, warum man für sich und seinen Mann kocht und das Baby Fertigessen bekommt. Deine Rezepte sind super einfach zu machen, bestimmt lecker und garantiert viel gesünder als diese Gläser. Und ich glaube auch, dass man es so später viel einfacher mit seinen Kindern hat. Denn die kennen den Geschmack von Gemüse und Fleisch usw. bereits und müssen nicht nach dem Gläseressen da ran geführt werden. Die Chance, dass dein Ben mal fast alles essen wird, was du so kochst sind also sehr groß. Superklasse.

    GGLG Anne

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  14. Was dein Thema heute angeht, kann ich-leider- noch nicht mitsprechen. Aber mir gefällt, wie du mit dem Thema umgehst. Eine weitere Super Nanny braucht Deutschland wirklich nicht. Man sollte sich einfach selbst vertrauen. Vielleicht sollte ich mir die Rezepte doch schon mal ausdrucken...für irgendwann?

    Danke, für deinen lieben Kommentar!

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  15. Hey,Liebes!!
    Hach,bin begeister und hab nun einige neue Anregungen für Matts Breie erhalten!!Er mag auch wirklich alles gern!Und das Kochen für ihn macht richtig Spass..freue mich jedesmal, wenn er einen neuen Brei probiert!!Sein Lächeln und lautes "Genuss-schmatzen" belohnen einen doppelt für das selbst kochen:)!!
    Ganz liebe Grüsse!!
    Niccy

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  16. Aaaah, da isses ja....das angekündigte Posting. :O) Selber kochen für Babies find ich supi und kostet auch echt nicht viel Zeit. Und selbst wenn....ich möchte ja auch lecker und gut essen, warum sollte mein Baby also nur Baby-Fast-Food bekommen? Die Gemüsegläschen sind mit Sicherheit völlig ok, aber aus meiner Sicht nix für jeden Tag. Denn sie schmecken einfach nach NICHTS. Da muß man nur mal einen selbstgekochten Möhrenbrei mit dem aus einem Glas vergleichen. Selber Kochen ist auf jeden Fall viel schmackhafter. Aber man darf natürlich auch mal faul sein. Ich ess ja auch manchmal nur ne TK-Pizza. Mein Kurzer bekommt seinen ersten Brei in 2 Wochen. Freu mich schon voll auf die großen Augen. Mein Großer ist mit 4 längst aus dem Breialter heraus und verpöhnt gerade alles was auch nur annähernd nach Gemüse aussieht. Falls Du dafür ein Geheimrezept haben solltest...immer her damit. ;O)
    XOXO, Nadine

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  17. Ach Gott, das ist zu süß!!!!!!!!
    Wieso schreibst du das erst jetzt.. hättest du das nicht schon vor 10 Jahren schreiben können :)
    Ich kochte selber.. und keiner hat es gegessen.. vielleicht hätte es ja mit deinen Rezepten geklappt!

    TOLL!!!

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  18. Hallo,
    vielen lieben Dank für Deinen Besuch bei mir!!!
    Freue mich sehr über Deinen netten Kommentar und Dich dadurch gefunden zu haben. Ein bezauberndes BLog hast Du ! Und jetzt lese ich grad als erstes dieses Thema! Meine Kleine ist ja nun schon 8! Ich möchte hierzu allerdings sagen, dass ich genau wie Du immer im selbst gekocht habe. Auch auf Vorrat :O) Einmal, als meine Kleine schon bestimmt 4 Monate festes Essen hatte habe ich Ihr ein Gläschen kaufen müssen, weil wir zu Freunden nach HH sind und ich nichts mehr hatte. Sie hat alles wieder erbrochen!! Das sage ich jetzt auch nicht, um wen an den Pranger zu stellen, sondern möchte es nur mal erzählen! Mal ganz am Rande erwähnt sei das gesparte Geld !!!
    Liebsten Gruß ich freue mich sehr wieder von Dir zu hören
    Sandra

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  19. Liebe Rebecca, ein ganz toller Artikel. Du findest mit deiner Wortwahl einen guten Mittelweg, jede Mama muss das für sich entscheiden. Ich möchte später auch so viel wie möglich selbst machen und eben auch Brei kochen. Wenn es bei mir mal soweit ist hoffe ich, dass ich an diesen Artikel denke und werde begeistert deine Rezepte nachkochen.
    Herzensgrüße!

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  20. Oh ich freu m ich soooooo sehr, dass euch das Thema doch gefallen hat. Dachte jetzt rennen alle davon hihi ;)

    Ich wollte nur noch mal sagen, dass ich die Meinungen mit jedem von euch teile. Die Mischung machts. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Babys den Geschmack von künstlicher Vanille auch später bevorzugen. (künstliche wird in vielen Babybreis verarbeitet). Und ich bin der festen Überzeugung, dass das auch mit anderen Lebensmitteln so ist...

    Aber last but noch least: Ben ist keine Erweiterung meiner selbst, darum schreibe ich auch so wenig von und über ihn!!! Er soll als eigenständiges Wesen aufwachsen und werden, wie er eben wird. Ich begleite ihn nur dabei, auf seinem Weg ... wenn ich eine "Gläschchen-Aufschraub-Mama" wäre, wäre ich ihm auch eine gute Mama.

    Love
    R.

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  21. Super!! Babybrei ist hier ja nun auch wieder aktuell. Und ich halte es da eigentlich wie Du. Piet bekommt das, was ich auch essen würde. Und da ich bei 90% der Gläschen schon vom Geruch Brechreiz bekomme, wird hier auch selber gekocht :o)

    LG Anja

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  22. Ich finde es super, dass du selbst kochst! Wie du sagst, der Aufwand hält sich in Grenzen, wenn man auf Vorrat kocht und gesünder und frischer ist es auch. Nur bei Bio-Thema muss ich dir widersprechen - kennst ja meine Einstellung dazu ;) - ich setze mich seit über einem Jahr mit dem Thema auseinander und bin zu dem Schluss gekommen, dass man heutzutage fast immer Bio kaufen MUSS, wenn man schadstoff- und pestizidfreie Produkte haben will. Außer du kennst den Bauern sehr gut und weißt, womit er düngt. Traurig, aber wahr, die Agrarindustrie kennt da leider gar nichts und spritzt, was nur geht :( Das was früher "normal" war, ist heute Bio...

    Bei den Bio-Möhren kannst du die Schale übrigens ruhig dran lassen wenn du magst, da genau darunter die Vitamine sitzen. Einfach nur gut durchschrubben :)

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  23. Hey Dani,

    danke für deine Tipps. Bin froh, wenn man was Gegenwind kommt hihi... (zumindest Kritik, die auch solche ist)... Ja du hast sicherlich Recht. Auseinandergesetzt hab ich mich mit dem Thema noch nicht so sehr muss ich gestehen. Im Supermarkt greife ich immer öfter nach Bio-allerdings muss ich sagen, gibts ja auch noch lang nicht alles "in Bio". Süsskartoffel hab ich z.B. noch nie gesehen...

    LG und schönes Wochenende dir
    R.

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