Baking bread - saftiges Haselnussbrot und frische Himbeerbutter

Dienstag, 21. Oktober 2014


Ich muss beim Verfassen des Post-Titels fast ein bisschen lachen... Denn nun hab ich einen Knoten im Kopf - Baking bread - Breaking Bad ähmmmmmmm... Nein, dieser Post hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts mit der amerikanischen Kultserie zu tun. Nichts mit Chrystal Meth, Jesse Pinkman, Walther White, Lungenkrebs oder Chemieunterricht zu tun - obwohl, Himbeerbutter machen hat schon ein wenig was von Chemie. Ihr kommt aber sicher nicht vom rechten Weg ab, wenn ihr weiter lest ;)

Heute wollt ich euch einfach mal mein persönliches Lieblingsbrot-Rezept zeigen. Ich gestehe, dass ich im Sommer oft geschludert hab und viel gekauftes Brot gegessen habe - geschuldet der Hitze in unserer neuen Küche - sie liegt nämlich - sehr ungewöhnlich: Unterm Dach (Fotos kommen im November). Und jetzt hab ich die Tage wieder rumprobiert und das unglaublichst leckerste Brot in meinem Leben gebacken. Eins, das endlich nicht nur noch nach Hefe schmeckt, voller gesundem Korn ist und vor allem sehr saftig. Es braucht zugegebenermaßen ein wenig Zeit - ich backe es abends nebenbei während ich das Abendessen zubereite und Ben danach ins Bett bringe. 3 Stunden müsst ihr dafür leider einkalkulieren. Aber, es ist einfach eine Frage der Organisation - wenn man sowieso zu Hause ist macht der Backofen ja eh die Arbeit.

So, und damit die Bilder nicht so eintönig sind, waren Ben und ich passende Deko suchen: Nüsse und buntes Herbstlaub sind die Nebendarsteller gewesen. Und um das ganze farblich aufzugreifen, hab ich endlich mal die Himbeerbutter ausbrobiert. Im Thermomix geht so manche Schweinerei ganz easy sag ich euch... aber Himbeerbutter war zuerst echt was, wo ich dachte: Wer braucht sowas bitte? Ich kann auch Butter aufs Brot schmieren und Himbeermarmelade drauf verteilen, oder? Allerdings passte es ins Farbkonzept und zudem wisst ihr ja, ist der Blog meine virtuelle Spielwiese - ich probier hier gern mal was Neues aus. Ich muss jedoch zugeben, dass die Himbeerbutter geschmacklich ein absluter Kracher ist. Sowas geiles (sorry!) hab ich lang nicht gegessen. Ich hab gleich versucht, sie ohne Thermomix zu machen, damit der Großteil meiner Leser auch etwas davon hat. Ist ein bisschen tricky - aber durchaus nachmachbar. Also, nun Fotos und Rezepte, ist klar:











Saftiges Nussbrot:

Vermischt in einer Schüssel jeweils 125 Gramm geschroteten Roggen und Weizen (gibts im Bioladen, sonst selbst herstellen) mit 125 Gramm Weizenvollkornmehl.

Nun erwärmt einen Becher 500 Gramm Buttermilch ganz vorsichtig, dass er etwa handwarm ist. Gebt die Buttermilch mit einem knappen halben Würfel Hefe in eine Rührschüssel und vermischt alles kurz. Gebt nun 3-4 EL Rübensirup, 2 TL Salz, 120 Gramm Leinsamen, 80 Gramm Sonnenblumenkerne und das komplette Mehlgemisch hinzu. Knetet alles mit dem Knethaken 5 Minuten durch (der Teig wird etwas flüssiger sein). Zum Schluss mengt vorsichtig 80 Gramm ganze Haselnusskerne unter. Füllt den Teig in eine gefettete, mit Dinkelflocken ausgestreute Kastenform. Nun muss der Teig ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen. Dann darf es für 1,5-2 Stunden bei 170 Grad in den Ofen. Ja, tatsächlich so  lang, es wird dunkel, außen knusprig und innen sehr saftig. Mein absolutes Lieblingsbrot momentan. Wenn ihr keine Haselnüsse mögt oder allergisch seid, tauscht sie durch Walnüsse oder stockt die Sonnenblumenkerne entsprechend auf.


So wird die Himbeerbutter gemacht:

Ihr benötigt 250 Gramm Butter zimmertemperatur. Wichtig ist nämlich, dass die  Zutaten etwa die gleiche Temperatur haben, damit sie sich verbinden. Lasst (am Besten über Nacht) 250 Gramm TK Himbeeren auftauen. Püriert die Himbeeren mit 125 Gramm braunem Zucker bis eine homogene Masse entstanden ist. Nun braucht ihr ein Handrührgerät!

Rührt damit unter das Himbeerpüree Stückchenweise die Butter unter. Dazu müsst ihr das Ganze auf höchster Stufe verschlagen. Es dauert einige Zeit, bis sich das ganze zu einer homogenen Masse verbindet. Zum Schluss püriere ich das Ganze noch mal ca. 1 Minute mit dem Pürierstab. Es ist ein bisschen tricky, aber wenn man im Chemieunterricht aufgepasst hat, bekommt mans sicher hin. Nun das Ganze kühl stellen - mind. 2 Stunden fest werden lassen. Es schmeckt sagenhaft gut sage ich euch!




Auf die Frage hin, wo ich mein Brot aufbewahre: Ihr wisst ja sicherlich längst, dass ich ein rieeesseeennn Wesco* Fan bin. Dort gibts eine riesige Auswahl diverser Möglichkeiten, euer Brot aufzubewahren. Z.B. hab ich den obigen Wesco Single Grandy* nun meiner besten Freundin zum Geburtstag geschenkt - in Ihrer Lieblingsfarbe lila. Komplett mit frisch gebackenem Brot - eine schöne Geschenkidee, wie ich finde. Wer mag kann die Brotbox auch mit den Zutaten für ein Brot + schön ausgedrucktem Rezept bestücken, dann kann derjenige selbst drauf losbacken. Tolle Rabatte auf Wesco Produkte und einen 10 € Willkommensgutschein (plus kleinem Geschenk) bekommt ihr für eine Registrierung im Villa-Wesco-Shopping-Club. Hier erhält man nur Eintritt mit einer persönlichen Einladung - welche ich euch bei Interesse gern schicke. Der Club ist kostenlos und unverbindlich und man hat die Möglichkeit Wesco Produkte vergünstigt zu bestellen. Mailt mir an verlockendes@gmx.de - ich lade euch dann schnellstmöglich ein. Wichtig: OHNE Einladung bekommt ihr keinen Zutritt zum Club.Teilnahme nur aus Deutschland. Ich werde immer wieder gefragt, ob eine Einladung noch möglich ist: Ihr könnt mich jederzeit kontaktieren. Andere schöne Ideen mit Wesco findet ihr auf meinem Blog z.B. hier oder hier. Und bald zeig ich euch meinen großen weißen Grandy in meiner neuen Küche! Ich freu mich schon drauf.

Wir sind eigentlich keine großen Brotesser - aber morgens ohne Brot geht auch bei uns nicht ganz. Die Frage, die fast immer kommt: Isst der Ben das selbstgemachte Brot auch? Nein, Ben isst am liebsten selbstgemachtes Vollkorn-Toastbrot vom Lidl, schön brav mit Nutella drauf, was denkt ihr denn??? Herr Verlockendes... bevorzugt dunkles Graubrot. Da ist die Mutter glücklich, wenn sie Woche für Woche 6 Stellen anlaufen kann, um den Wocheneinkauf zu erledigen, nicht wahr?

So, und nun würd ich mich freuen, wenn ihr mir verratet ob ich auch gern Brot backt und ob ihr ein Lieblingsrezept dafür habt.

Euch eine schöne Woche
Eure
Rebecca





Wesco* Single Grandy in Purple
Martha´s* Kleine marrokanische weiße Schale mit Silberrand, Serviettenring TineK Home
H&M Home Kissen, Plaid und Tischdecke aus Leinen
Butlers.de - Made for your homeGeschirr, Serviette und schwarze Teelichter (innen gold)







*Inhalte mit Werbung/Sponsored/Affiliate Links

Kommentare:

  1. Haha ich habe genau das selbe gedacht, als ich den Titel von dem Post gelesen habe :D hört sich sehr lecker an das Ganze :)

    AntwortenLöschen
  2. Wow, das Brot klingt herrlich! Und lustigerweise mag ich Himbeermarmelade mit Butter am liebsten, daher ist Deine tolle Himbeerbutter auch auf der Nachmachliste ein Platz gesichert.

    AntwortenLöschen
  3. Wow, ich habe noch nie etwas von Himbeerbutter gehört aber es schaut einfach sündhaft lecker aus und ich muss es unbedingt probieren! Allerdings finde ich hier in Kalabrien nur TK-Waldfrüchte (Himbeeren, Brombeere, Heidelbeere, ecc.) und keine reinen Himbeeren - meinst du es funktioniert damit auch??

    Tanti saluti aus bella Italia,
    Julia

    AntwortenLöschen
  4. Sehr gein und wunderschöne Bilder, die machen richtig Lust da einmal kräftig reinzubeissen;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi
    http://exucsemebutitsmylife.blogspot.com

    AntwortenLöschen
  5. Mein Brot backe ich auch am liebsten mit Nüssen, finde ich einfach echt am leckersten.
    Und die Himbeerbutter sieht auch so lecker aus! So schön rosa und so fluffig! ICH BRAUCHE DAS!
    Danke fürs Teilen.

    Lieben Gruß,
    Danny

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar und Feedback von euch. Unsachliche Kritik sowie Beleidigungen jeglicher Art, werden nicht veröffentlicht! Auch Kommentare ohne jegliche Angabe von einem Namen werden gelöscht, da dies m.E. grundlegender Anstand ist!

Ich freu mich über jedes nette - aber auch jedes kritische Wort.

Rebecca