Freitag, 1. Februar 2013

a healthy year...




Einen wunderschönen guten Tag da Draußen... Endlich haben wir Februar!!! Nicht, dass das mein Lieblingsmonat wäre - aber wenn wir ihn "überstanden" haben, haben wir bereits März und können vielleicht schon auf die ersten Sonnenstrahlen hoffen. Und derzeit ist mir alles lieber als Januar, das war nämlich so gar nicht mein Monat, wie ihr ja mitverfolgt habt. Umso mehr freu ich  mich auf Valentinstag - so hab ich gleich nächste Woche ein tolles Rezept für euch und auch noch etwas anderes "Schönes" :)
Mein Post Titel lautet heute "a healthy year" was so viel bedeuten soll, wie "ein gesundes Jahr". Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Verständnis/Wissen darüber, was angeblich gesund ist und was z.B. wenig Kalorien hat. Wirkliches "Wissen" hierüber besitze ich auch nicht - aber ich hab ein gutes Bauchgefühl was gut ist, was gar nicht geht und was so "naja" ist.

 Nunja, ich halte nicht soooo viel von guten Vorsätzen fürs neue Jahr, es sei denn man nimmt sich fest vor, irgendwann im März noch einmal mit den Menschen darüber zu sprechen, mit denen man Silvester schon darüber gesprochen hat - denn das hat Wirkung sage ich euch ;) ... Ich habe mir daher für mich selbst ganz still vorgenommen, noch ein klitzekleines bisschen bewusster zu leben aber ohne einschneidende Verzichte - denn das klappt sowieso NIE. Kurz vor Neujahr, ich schaue ab und an Wissenschafts-Dokus auf 3Sat und Arte, habe ich nämlich z.B. mal eine Doku über den Zuckerkonsum in Europa, insbesondere Deutschland geschaut - und war schon ein wenig erschrocken, dass so gut wie jeder Deutsche etwa das 3Fache der empfohlenen Menge an Zucker täglich zu sich nimmt. Denn empfohlen sind lt. WHO für Frauen nur ca. 50 Gramm pro Tag - das entspricht ca. 20 Würfeln Zucker (was ich bildlich gesehen schon extrem viel finde!!!). Unter 40 Würfeln kommt jedoch kaum einer von uns weg! Viele werden jetzt denken: Ich doch nicht!! Soviel Zucker ess ich im Leben nie! Jedoch ist Zucker leider ziemlich böse versteckt in unseren Lebensmitteln.

Wenn man dann das Internet durchforstet, wie viel wirklich erlaubt ist, kommt meist nur die dämliche Ernährungspyramide bla bla und das Süßigkeiten in Maßen auch erlaubt und nicht schädlich sind: Verschwiegen wird aber, dass sich Zucker in fast allen industriell gefertigten Lebensmitteln versteckt! Saucen, Joghurts, Brot und Co: Alles (oft) purer Zucker. Von Getränken mal ganz abgesehen.

Mir gehts jetzt nicht darum, zum Öko zu mutieren, ganz auf Zucker zu verzichten oder zu Hungern: Ich hab mir nur dann mal die Frage gestellt, wo ich persönlich auf Zucker verzichten könnte, ohne dass es vielleicht "schlimm" wäre. Ich habe eine Checkliste angelegt (nix Wildes, nur mal grob durchgeschaut wo meine Zuckerbomben versteckt sein könnten). Und das sind meine persönlich schlimmsten Sünden:

- Fertigsaucen, hierzu zähle ich auch Ketchup oder fertige Zaziki/Sourcream Varianten und Co
- Kaffee
- Kuchen
- Joghurts, die bereits fertig gesüßt sind und mit Früchten zugesetzt
- gekaufte Müslis
- Weißbrote
- Getränke wie Eistee, Cola und Co.

Ganz ehrlich, sogenannte Softdrinks sind mit am Gefährlichsten. Denn sie enthalten wahnsinnig viel Zucker und transportieren in einem noch massig Kohlenhydrate und Co. in den Körper, während wir trinken! Trinken ist aber dazu da, Durst zu löschen bzw. erst gar nicht aufkommen zu lassen - und nicht bewusst mehr Kalorien in uns zu befördern.

So lautet also mein Plan: Ich trinke sowieso fast nur Wasser. Ab und an gerne verdünnten Traubensaft oder auch mal ein Glas Cola. Ggf. verzichte ich sogar hier ganz, denn Fakt ist, ich brauchte es eigentlich nicht.

Im Kaffee zwei Würfel Zucker war für mich normal. Nach einer Woche habe ich festgestellt, die Süße reicht auch aus, wenn man einen Würfel nimmt. 

Kuchen ist so eine Sache. Ich habe z.B. für Valentinstag gebacken, Rezepte ausprobiert und variiert und einfach mal weniger Zucker genommen. z.B. anstelle 150 Gramm nur 100 Gramm. Und was passiert? Tut dem Ganzen keinen Abbruch! Ich dachte immer, das Backergebnis misslingt dann total. Völliger Unsinn!  

Joghurts kaufe ich nun nicht mehr! Ich kaufe nun lediglich Naturjoghurt und süße ihn leicht mit Honig, dazu Blutorange, Kürbiskerne und Granatapfel, einfach und super lecker! Den Granatapfel packe ich gut ein, in den Kühlschrank, so hab ich 1-3 Tage was davon. Einfach ausprobieren. Die Kürbiskerne variiere ich durch Walnüsse oder Pinienkerne - nur ganz wenig!!! Die Blutorange ersetze ich durch normale Orange, Trauben oder Banane.



Meine Dipps zu Pellkartoffeln mache ich fast immer selbst! Pellkartoffeln mit Quark ist so ein banales Gericht! Was man jedoch so super aufpeppen kann. Ich esse es immer klassisch mit Kräuterquark (mit ganz viel frischem Schnittlauch mhhhhh) und mache mir dann noch eine weitere Kombi dazu: So spare ich mir auch mal Fleisch und Co. Hier eine Minz-Guacamole und ein kleiner italienischer Salat. Es ist und bleibt einer meiner absoluten Leibgerichte. Einfach mal die Kartoffelsorte variieren, wie hier mit rotschaligen!





Was Brot angeht, muss ich nur dahingehend achten, dass ich das gekaufte Brot besser unter die Lupe nehme. Aus Zeitmangel bin ich ehrlich gesagt oft dazu verleitet, beim Discounter Brot zu kaufen, weil ich nicht noch zur Bäckerei hetzen mag. Leider sind die industriell gefertigten Brote auch oft voll Zucker. Muss ich ändern!  Ich esse grundsätzlich fast nur dunkles Brot, liebe Schwarzbrot und Brote mit Nüssen und Körnern. Am Wochenende mal ein Toast: Brauche ich nicht, kann ich locker drauf verzichten! Daher: Haken dran! Zudem, wenn ich wieder in der Bäckerei ums Eck kaufen gehe, fördere ich das Handwerk und den Mittelstand, hat auch wieder was Gutes!




Ich hatte euch hier (klick) was zum perfekten Frühstück erzählt, dass ich die Mischung vom Discounter (die, wo immer Tonnen von Rosinen drin sind) aufpimpe: Hab ich auch dran gegeben + alles in die Tonne geschmissen! Den meisten Zucker enthalten zwar diese "Knusper/Schoko/Joghurtmüslis" und Co. allerdings trau ich dem Braten nicht und die Rosinen nerven unendlich. Daher mische ich mir mein Müsli nun selbst: Kernige Haferflocken (gibts sogar bei Aldi), Walnusskerne, Kürbiskerne + variierendes Trockenobst. Da kaufe ich immer, was ich gerade wo günstig finde. Leider sind Nüsse+Trockenobst oft sehr teuer aber Discounter haben nun auch viel im Sortiment. Ich liebe getrocknete Feigen und Datteln. Wenn ich es etwas exotischer haben möchte, mische ich Kokosspäne drunter. Will ich es würzig, kommt eine ordentliche Prise Zimt dazu. Ist es mir nicht süss genug, 1TL Honig oder Ahornsirup - aber selbst das wird einem nach der "Umgewöhnung" noch zu viel. Dann kann man natürlich noch frisches Obst dazu geben: Ein perfektes Müsli.

Ich  muss gestehen, Herr Verlockendes isst wirklich extrem viel (in meinen Augen) Süßigkeiten! Eis, Dickmanns, Schokoriegel (z.B. Kin*** Riegel). Diese drei Pakete wandern immer in meinen Wocheneinkauf! Ich gönn ihm das, er muss selbst wissen, was für ihn gut ist - oder eben auch nicht! Ich hab dann mal geschaut, was für mich dabei ist: GAR NICHTS! Ich kaufe für mich keine reinen Süßigkeiten! Höchstens die Schokolade, die ich mal für ein Dessert/Cupcake/Gebäck kaufe: Aber sonst rein gar nichts! Also, was am Besten vor dem Süß-Heißhunger vorm Fernseher hilft: Einfach nichts kaufen. Hat man nichts zu Hause, kann man es auch nicht in sich reinschaufeln! Und dann macht man sich automatisch abends einfach noch einen Joghurt oder so...

Kennt ihr das auch? Schaut ihr z.B. auch ständig beim Aufladen aufs Kassenband, was euer Vorder/Hintermann so gekauft hat? Ich tue das STÄNDIG - und überlege mir dann z.B. was er damit wohl vorhat zu kochen. Ich finde, man sieht z.B. direkt wenn Menschen einen Kochplan haben oder sporadisch eingekauft haben. Ich habe jetzt seit Anfang des Jahres mal mit anderen Einkaufswagen verglichen - kaufe ich wirklich viel Süßkram ein? Ohne jetzt etwas werten zu wollen, aber die Menschen kaufen wirklich massig ein - beobachtet das mal!!! Es gibt selten Familien, die offenbar bewusst darauf achten, vorgestern hatte ich z.B. einen Zwei-Frauen-Haushalt vor mir (ich hatte ein wenig mit ihnen gequatscht, weil ich ein wenig hintenrum über die Essgewohnheiten wissen wollte): 1 Packung gemischtes Eis, 3 Tüten Gummikonfekt, 3 Tafeln Schokolade, diverse Kekse, dann Joghurt mit diesen separat abgepackten Schokostreuseln drauf, Tütenprodukte en Masse, Ketchup, 1 Sixpack Limo, 1 Sixpack Cola (die großen 1,5 Liter Flaschen), puhhhh mehr bekomm ich nicht mehr zusammen, ich hatte insgesamt weit über 15 Teile gezählt. Und das reicht: 1 Woche! Und dann lag im Korb: 1 Packung Kiwi, 1 Netz Tomaten, Petersilie und Kartoffeln. Mhhhh... hab ich mich gefragt. Ob das bei uns wirklich so unnormal ist?


Kennt ihr noch Zuckerbomben, die hier nicht unerwähnt bleiben sollten? Ich persönlich finde, den Zucker zu reduzieren ist relativ leicht - nach wenigen Tagen ist man von der Sucht fast befreit und glücklich mit den "Ersatzstoffen" die man sich so zufügt. Ich wollte einfach mal ein Jahr lang probieren, ob man sich ggf. ein wenig entwöhnen kann - ohne auf alles zu verzichten! Den Zuckerkonsum zu minimieren ist schon mal easy, allerdings bin ich immer noch ein Obstmuffel - wenn ich noch mehr Obst essen würde wäre es sogar noch leichter...

Ich halte mich selber nicht für einen Ernährungsexperten und das oben sind nur meine eigenen Ansichten und Tipps: Ich bin für Tipps und Anregungen von meinen Lesern sehr dankbar und freu mich über eine rege Diskussion ;) ...Ich freu mich auf den Februar mit euch!!!


Eure
Rebecca



PS: Ich hab auch noch ein paar andere kleine Vorsätze gefasst, mal sehen ob ich euch auch noch davon berichten werde...
PPS: Ich weiß nicht, warum die Bilder so komisch dunkel sind!?! Glaub, der Frühling muss echt voran machen!


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