Dienstag, 3. September 2013

Kitchen in Black & White



Heute zeige ich euch endlich den langersehnten Küchenpost...

Viele der neuen Leser denken jetzt sicherlich, dass ich meine Leser schon eine Weile hinhalte. Ich halte sie jedoch jetzt schon fast ein ganzes Jahr hin! Denn genau so lange wohnen wir bald bereits im Eigenheim. Die Küche steht seit dem Einzug, die Deko ist jedoch jetzt in meinem Urlaub erst fertig geworden *AscheübermeinHaupt*. Kaum zu glauben, es ist noch sooooo vieles im Haus zu tun - aber wir haben auch etliches bereits umgesetzt und ich frage mich manchmal, wie wir das alles hinbekommen haben. Das Geld ist knapp - aber wer will, der findet immer Wege und Möglichkeiten! Und so ist aus meiner Küche, die bereits seit einem Jahr an Ort und Stelle steht, endlich meine Traumküche geworden. Sie hat noch zwei kleine Macken, die mir nicht so ganz zusagen, dazu aber gleich noch mehr. Die werde ich aber nächstes Jahr auch noch ausmerzen. 

Puh, diesmal hab ich wirklich wirklich viele Bilder für euch und zum Schluss möchte ich noch ein paar Dinge zur Küche erklären. Zwei Bilder sind ohne Digitalkamera entstanden, daher die etwas schlechtere Qualität. Ich wollte euch aber gern auch mal ein Gesamtbild zeigen. So und jetzt heißt es: Durchhalten... 





























1. Blumen: Wie ihr an den Bildern auf  meinem Blog unschwer erkennen könnt, bin ich kein Freund von Zimmerpflanzen. Ich mag es einfach nicht und ich habe zudem auch keinen grünen Daumen. Dafür findet man bei mir immer frische Schnittblumen oder wie hier: Disteln. Wunderschön, wie ich finde. 

2. Geschirr: Für die Küche habe ich etliches Neues Geschirr gekauft. Seit Jahren besitze ich ein schlichtes weißes Grundgeschirr, dass ich immer wieder mit anderen Farben kombiniere. Dazu kaufe ich fast all mein Geschirr günstig bei Ikea, ich liebe das klare skandinavische Design vom Möbelschweden total. Damit das Geschirr noch schöner wirkt, kaufe ich hier und da etwas hochwertigere Teile dazu. Hier z.B. die bunten Schälchen habe ich bei Tujuh* gefunden. Meine Anlaufstelle für TineK Geschirr ist Martha´s*. Wenn man dann noch ein, zwei Designerstücke wie  z.B. mein Milchkännchen von Normann Copenhagen, gefunden bei Spürsinn24* damit kombiniert, ist es für mich die perfekte Mischung. 

3. Möbel umfunktionieren: Ich liebe es, wenn Möbel für den eigentlichen Zweck umfunktioniert werden. So wurde aus einer Bilderleiste von Ikea ein Kochbuchhalter/Blumenbank. Kleine Kakteen finden hier ihren Platz während ich endlich ohne aufs Buch zu Kleckern ein Rezept beim Kochen lesen kann. Ein Raumtrenner dient als Aufbewahrung fürs Geschirr.  

4. Küchenhelfer: Müssen definitiv auch schön sein! Ich liebe meine Brotbox von Wesco* nach wie vor. Durch das weiße Design ist sie zeitlos und klassisch. 

5. Möbel: Meine Küchenmöbel sind so zusammengewürfelt, wie nur irgend möglich. Bei Instagram (#verlockendesrebecca) haben meine Mitleser schon mitbekommen, dass ich Stühle vom Sperrmüll nach Hause genommen habe und diese restauriert habe. Sie waren aus Echtholz und hatten so ein schlichtes Design, ich musste sie einfach mitnehmen. Zu Hause gesäubert, angeschliffen und mit schwarzem Mattlack bemalt. Günstiger und eine echte Alternative zu teuren Stühlen, findet ihr nicht? Meine Küche ist von Ikea. 

Ja, ihr dürft ruhig weiteratmen ;) Ich habe damals etliche Möbelhäuser durchsucht. Stundenlang haben Herr Verlockendes und ich uns beraten lassen und eine Küche war so gut wie durchgeplant. Aber irgendwie war das nicht so meins muss ich gestehen. Ich wollte eine Küche, die mitwächst. Die nicht überteuert ist (ich habe einen Sohn der bereits mit 2 Jahren einen Führerschein hat, wenn ihr versteht was ich  meine), die einiges aushält und ganz wichtig: Die ich in ein paar Jahren mit wenigen Handgriffen verändern kann. So bin ich damals während dem Hausumbau auf die Website des schwedischen Möbelriesen gegangen und hatte innerhalb weniger Stunden meine komplette Küche von zu Hause aus geplant. Als ich auf "ausdrucken" klickte, dachte ich, dass hier was schief gelaufen sein muss, denn der Preis konnte so gar nicht stimmen. Aber: So wars! Die Küche war absolut bezahlbar und kann von mir nun beliebig erweitert werden. Und in einigen Jahren werde ich einfach neue Fronten kaufen, ggf. eine neue Arbeitsplatte und habe ruck-zuck eine neue Küche. 

Ich liebe meine Ikea Küche definitiv! Hochglanzfronten und schlichte verdeckte Schubladen/Türgriffe sowie einer Echtholzeichenplatte und einem Keramikbecken. Dazu gibts auch eine kleine Geschichte: Als ich zum Bestellen beim Ikea gewesen bin, hat mich der Verkäufer ein wenig schief angeschaut, als er das relativ moderne Design kombiniert mit einem Keramikspülbecken sah: Das wäre ein "Stilbruch" für die Designer von Ikea, sagte er wortwörtlich. Ich versprach ihm damals, dass ich ihm das Ergebnis zeigen werde. Und ich würde es definitiv noch einmal so machen. Auch wenn das Becken leider recht schwierig sauber zu halten ist.

So steht in unserer Küche einzig ein Tisch mit zwei Stühlen, eine L-förmige Küchenzeile, ein freistehender Kühlschrank (der die Größe eines Schuhkartons hat, ich spiele wöchentlich mindestens 3 Runden Tetris vom Feinsten sage ich euch). Für mein ganzes Geschirr, was ich im Alltag nutze habe ich, wie ihr weiter oben sehen könnt, den Raumtrenner vom Möbelschweden umfunktioniert. Das Regal hat eine tolle Wirkung, fast jeder der das erste Mal den Raum betritt ist begeistert. Weniger Begeisterung löst allerdings das Sauberhalten bei mir aus. So ein Raumtrenner ist nur sinnvoll, wenn ihr die Utensilien im ständigen Gebrauch habt. Bei mir rotieren alle Utensilien im Laufe einer Woche, so dass sie oft gespült werden. Würden sie mehrere Wochen stehen, würden sie verfetten - daher hab ich in den Schränken bloß Vorräte, Plastikgedöns und die Dinge, die ich relativ selten brauche. Mein Alltagsgeschirr ist im großen, offenen Regal. Eine Küche "lebt" - wirklich ordentlich muss es hier eh nicht sein, finde ich.

Einzig ärgerlich: Die Küchenfliesen sind leider so gar nicht mein Geschmack. Diese werde ich ggf. doch nächstes Jahr wieder abschlagen und die Wände in Natura belassen. Leider in der Eile des Umbaus haben wir uns für eine schlichte, kostengünstigere Variante entschieden und so bin ich leider nicht ganz so glücklich mit dem Ergebnis. Ich werde euch berichten. Selbiges mit dem Fußboden. Er war erst 2 Jahre drin und rausreißen wäre einfach sehr unwirtschaftlich und unnötig gewesen. Mein persönlicher Geschmack ist es nicht, aber man lebt bei einem älteren Haus doch öfter mit Kompromissen. 
Außerdem hängt die Lampe noch nicht über dem Tisch, ich habe jedoch zwischenzeitlich eine andere gekauft. 

6. Siehe Punkt 2 ;) 

7. Textilien: Finde ich super wichtig, auch in der Küche. Sie erzeugen Gemütlichkeit. So haben ein schwarz-weiß-gestreifter Teppich und ein paar schöne Gemusterte Kissen den Weg in unsere Küche gefunden. 

8. Deko: Niemals überladen! Die Arbeitsfläche dient zum Arbeiten, mehr aber nicht. Die Deko bringe ich auf Regalen und im Raumtrenner unter. 

9. Frische Kräuter: Ein Muss für mich in der Küche. Ich habe immer mind. 2-3 Sorten im Topf und etliche im Bund im Kühlschrank zu Hause. Könnt ihr euch noch an mein kleines Gewächshaus vom Schweden erinnern, was nachher bei euch dazu geführt hat, dass etliche meiner Leserinnen enttäuscht vom Möbelschweden kamen, weil es überall ausverkauft war? Ich habs jetzt umfunktioniert und züchte nun meinen Hauseigenen Kräutergarten darin ;) nein, ganz ehrlich, man kann prima Töpfe darin halten, sie halten sich besser und zudem dient es als Platz für Essig und Co. Sehr praktisch und zudem auch ein Eyecatcher in meiner Küche. Und man bemerke: In vielen Einrichtungshäusern auch endlich wieder verfügbar ;)


So, das wars jetzt von mir. Unten zeige ich euch noch ein paar Bezugsquellen, wenn ihr noch mehr Dinge wissen wollt, meldet euch ruhig bei mir, ich versuche alle Fragen zu beantworten. Mir gefällt meine Küche sehr gut, sie ist praktisch und funktional, modern aber auch gemütlich. 


Eure 
Rebecca







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PS: Den hier, meinen Küchenbutler, habe ich aufgrund von fehlenden Modelqualitäten auf den Bildern unterschlagen. Sorry! 




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