Donnerstag, 26. Juni 2014

Kalte Gurkensuppe für heiße Sommertage... oder so ähnlich...




Mir ist zu Ohren gekommen, dass in weiten Teilen von Deutschland der Sommer wütet?
So hab ich z.B. bei Instagram gesehen, dass sich Nadine am See tummelt. Pffff hat sich wohl rumgesprochen, dass ich im Umbaufieber bin und eigentlich gar keine Zeit Lust auf Sommer hab, wa?

Heute zeig ich euch daher ein Rezept, welches ich vor einigen Wochen, als die Hitzewelle noch BEI UNS war, ausgetüftelt habe. Ich hab sie ursprünglich im Thermomix kredenzt - allerdings geht das natürlich auch alles immer ohne was ich euch hier zeige. Nur wisst ihr, was wirklich wirklich dumm ist? Wenn man ein tolles Rezept entwickelt - und dann schöne Fotos davon für seine Leser macht - nur leider nicht mehr weiß, wie man es gemacht hat. Jajaja der aufmerksame Leser liegt jetzt sicher vor Lachen unterm Tisch, gut dass die Tante von Verlockendes... immer so gut DURCHORGANISIERT ist. Ich also, Sonntags um 23:55 Uhr vorm Laptop sitzend, einen leichten Anfall von Stress erlitten. Fick die Henne zum Quadrat, wie hatte ich das Gurkensüppchen noch gleich gemacht???

Nach einigen Minuten macht sich Erleichterung breit. Ich hatte das Rezept Hallhuber für meinen regelmäßigen Food-Beitrag zur Verfügung gestellt und dort konnte ich (oh my god wie Panne) mein eigenes Rezept dann noch einmal nachlesen. Wisst ihr, das ist der Fluch, wenn man alles eigentlich frei Schnauze kocht... Das Besondere am Rezept war nämlich, die leichte Säure und Süße von einem Apfel. Ich hab etliche Gurkensuppen durchforstet und alle waren mir zu langweilig und Fad: Gurke, Joghurt, feddisch. Wenn einer mal richtig mutig sein wollte, hat er zum Schluss ein Stück Lachs drauf gelegt. Oh wow! Und dann hab ich mich vor den Thermi gestellt und einfach alles drauf losgemixt. Und gleich dürft ihr es natürlich hier noch nachlesen, wenn ihr euch wie immer durch meine Fotoflut geschaut habt ;)









Und so wirds gemacht: 

Wascht 10 kleine Snackgurken (ich weiß, auf den Bildern sind nur 9, ihr merkt aber auch alles). Alternativ könnt ihr auch eine große halbe Salatgurke (mit Schale) benutzen. Schneidet hier die Enden ab. Gebt das Ganze mit 2 Lauchzwiebeln, 1/2 süß-säuerlichen Apfel und einer halben gelben Paprikaschote in eine Küchenmaschine oder Mixer (the best: Thermomix). Das Gemüse sollte so grob sein, wie wenn ihr es über eine Gemüsereibe gejagt hättet. Presst nun 1 Knoblauchzehe hinzu. Nun vermischt ihr alles mit 2 kleinen Bechern Naturjoghurt (ca. 300 Gramm) etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und gehacktem Dill. Ich hatte sogar noch etwas gehackte Minze untergemischt. 

Wichtig ist, dass ihr die Suppe nun mindestens 2 Stunden kalt stellt. Sie kann auch über Nacht durchziehen und passt dann hervorragend zu geröstetem (Knoblauch)brot, Grissinistangen oder gegrilltem Fleisch/Fisch. Absolut Low Carb tauglich und super erfrischend. Perfekt für den heißen Sommertag. Ach ja, hier findet ihr die Version für den Thermomix.


So, nun würde ich euch gern viel Freude beim Nachkochen wünschen (hier muss man nicht einmal den Herd anstellen, wie prima oder?). Und ich möchte euch hier noch einen kleinen Tipp am Rande geben. Bei Foodbloggern ist es üblich, das Bild mit sogenannten Food Props zu verschönern. Eigentlich ist das genauso Panne, wie das Rezept zu verlegen. Denn ich würde nie nie nie nie nie von dem verranzten Flohmarkt-Geschirr meine Suppe essen. NIE. So hab ich das Teil ernsthaft durch die Spülmaschine gejagt, nach dem Shooting wohlgemerkt. Was jetzt noch davon übrig ist... fangen wir lieber nicht davon an...


Euch noch ein schönes Wochenende. 

Vielleicht ist ja perfektes Wetter zum Grillen - könnte man tun, wenn man nicht mit Umbau oder sonstigem Scheiß beschäftigt wäre, ne? Ich hoffe, man merkt mir die Ironie heute nicht zu stark an ;)

Eure
Rebecca



PS: Denkt daran, dass das Babiators-Gewinnspiel nur noch wenige Tage läuft - also, wer eine schicke Sonnenbrille für seinen kleinen Spatz ergattern will, muss sich beeilen ;) 


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