Sonntag, 30. November 2014

Nostalgische Weihnachtserinnerungen und Schenken unter Freundinnen... [Glühweinsirup]


Hey meine Lieben - Ein Blogpost am Sonntag Abend, das ist selten bei mir, geb ich zu. Woran das liegt? Heute möchte ich euch zusammen mit Kusmi* den Weihnachtstee Tsarevna* vorstellen und euch hiermit in die Adventszeit schicken. Und da meine Freundinnen Vera, Stef und Nadine mit mir gemeinsam den Tee vorstellen durften, haben wir vier einfach eine tolle Aktion daraus gestartet - nämlich haben wir kurzerhand beschlossen uns einfach gegenseitig mit tollen selbstgemachten Weihnachtsgeschenken zu überraschen. 

So bekomm ich die Tage ein Päckchen aus Wien von meiner lieben Stef, Vera hat bereits eines von mir erhalten, sie selbst hat Nadine in Heidelberg direkt vor Ort beliefert - na und Nadine darf eines nach Wien schicken. Ich möchte hier noch einmal betonen, dass ich übers Bloggen wirklich drei wunderbare Menschen kennenlernen durfte. Kreativ, ehrlich, humorvoll und jeder mit einem ganz eigenen Charakter - und ich freu mich jetzt schon auf unser nächstes Treffen 2015. Und ja, ich kann die drei durchaus nach gut 1,5 Jahren intensivstem (täglichen) Kontakt als meine Freundinnen bezeichnen - denen ich fast alles Private erzählen würde, mit denen ich mich freuen kann aber denen ich auch alles sagen kann, was mich stört. Wenn ich irgendwann mal das Bloggen aufgeben sollte: Ihr werdet das Schönste sein, was mir davon geblieben ist! 


Und jetzt von sentimentalem Geschreibsel zu sentimentalen Erinnerungen. Ich hatte nämlich so eine Art Flashback als ich die Dose des limitierten Tees Tsarevna* öffnete. Kennt ihr das, ihr riecht nichtsahnend an etwas und bääääääääämmmmmmmmmm habt ihr ein total warmes Gefühl, eine Erinnerung kommt hoch?Man hat plötzlich Situationen vor Augen, die eigentlich schon fast vergessen oder verdrängt waren. So wars bei mir. Ich öffnete die Dose und nahm eine ordentliche Prise des starken Duftes auf: Teegenuss pur. Es roch auf einmal wie damals, ich muss ca. 9  Jahre alt gewesen sein als meine Eltern eine riesige Blechkiste per Post bekommen haben. Es handelte sich beim Auspacken um eine Lebkuchen Truhe - randvoll mit den köstlichsten Nürnberger Lebkuchen. Den Duft werde ich bis heute nicht vergessen: Anis, Orange, Süßholz und Mandelaroma. Und genau SO riecht dieser schwarze Tee von Kusmi*. Weihnachtsmarktduft aus der Dose sozusagen... Ich würde die Dose am Liebsten am Bett deponieren und abends einfach öffnen und dran schnuppern und von damals träumen. 

Besonders schön im Advent waren für mich als Kind folgende Dinge: 

1. Lange Spaziergänge im Wald (das Spazierengehen war eigentlich immer nervig, aber der Tee und Kuchen danach mhhhhh), durchgefroren Heimkommen und langsam die schmerzenden Glieder an der Heizung auftauen lassen, dabei haben meine Schwestern und ich uns immer um den spärlichen Platz an unserer Heizbelüftung gezankt. 
2. Mamas Weihnachtsdeko - meine Mama hat auch ein unglaubliches Händchen für Ambiente und aus günstiger Deko etwas Schönes zu zaubern (der Apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom Apfelbaum, ne?), das war schon als Kind so. Wir hatten immer herrlich gedämpftes Licht, ein Kerzenkarussell, Räuchermännchen und Nussknacker - mittlerweile ist die Deko bei ihr moderner und weniger kitschig - es passt einfach immer. 
3. Christstollenduft im ganzen Haus. Meine Mutter hat immer bereits Anfang Dezember viel gebacken. Meist 2-3 Christstollen, was sie bis heute immer noch jedes Jahr so handhabt. Tonnenweise Plätzchen, die uns durch die ganze Adventszeit begleitet haben, alles hausgemacht und wirklich oberlecker. 
4. In der besagten Lebkuchen Truhe verbirgt sich nun (nachdem wir sie damals in windeseile leergefuttert hatten) seit 2 Jahrzehnten die Christbaumdeko. Unter anderem auch die kitschigen Vintage-Krippenfiguren. Diese hab ich einfach für den Blogpost missbraucht und find sie sind großartige Fotomodells - nicht wahr? Ich hab es als Kind geliebt, wenn die Krippe unterm Weihnachtsbaum stand, ganz unten unter den dunklen Zweigen. Dazu die schöne Beleuchtung - ich liebe noch heute diesen arrangierten Kitsch total. 
5. Wir sind jedes Jahr am letzten Adventssonntag in die Eifel gefahren (in einigen Jahren lag sogar richtig hoher Schnee) und haben hoch oben auf der Schonung einen Weihnachtsbaum geschlagen. Danach: Siehe Punkt 1. Letztes Jahr habe ich diese Tradition mit Ben fortgeführt. Und dieses Jahr muss auch der Papa mit - samt anschließendem Glühweinschlürfen. Wo wir bei meinem Geschenk für Vera wären. 
















In Veras Päckchen befindet sich folgender Inhalt:

1 Flasche Glühweinsirup in Diamantflasche + zwei selbst gestaltete Servietten mit goldenem Diamantmotiv

Die Servietten könnt ihr ganz einfach selbst gestalten. Schneidet dazu eine Schablone aus einem Stück Pappe. Klebt diese vorsichtig mit Masking Tape auf unifarbene Servietten. Servietten bekommt ihr z.B. super bei Butlers in allen möglichen Unifarben. Nehmt nun etwas Metallic Stofffarbe und einen festen Borstenpinsel. Ich habe festgestellt (das war leider, als ich bereits fast fertig war) dass sich am Besten eine ausgediente Zahnbürste eingnet. Tunkt diese in die Farbe und spritzt mit Hilfe eines alten Messers die Farbe über die Schablone, möglichst nur in der Nähe der Schablone. Die Serviette muss dann laut Beschreibung des Farbherstellers zum Fixieren gebügelt werden oder in den Ofen. Informiert euch am Besten vorher, welche Anforderungen die Farbe mitbringt.





Den Glühweinsirup macht ihr folgendermaßen: 

Stellt zuerst ca. 750 ml Glühwein her. Das geht z.B. nach diesem Rezept. Ihr könnt natürlich auch einfach fertigen Glühwein kaufen, dann kauft aber bitte ein etwas hochwertigeres Produkt. Oder ihr stellt den Glühwein mit fertigem Glühweingewürz her. Hierzu muss in der Regel eine Flasche Rotwein mit der fertigen Gewürzmischung erhitzt werden. 

Für den Sirup benötigt ihr 650-700 ml. Glühwein. Gebt diesen in einen breiten Topf mit ca. 100 ml Orangensaft (ca. der Saft einer großen Orange), dem Mark einer ausgeschabten Vanilleschote und 250 Gramm Zucker und verrührt alles gut, dass sich der Zucker schon ein wenig lösen kann. Nun kocht alles auf und schaltet dann die Temperatur nur wenig runter - lasst alles offen sirupartig runterkochen. Das kann gut und gerne 20-25 Minuten dauern. Ich mache zwischendurch immer den Sirup-Test: 1 TL Sirup aus dem Topf  nehmen und an einem kalten Teller runterlaufen lassen. Wenn der Sirup zäh runterläuft, ist er fertig. 

Ich habe bei Gläser und Flaschen den schönen Diamant gefunden, diesen könnt ihr mit dem Sirup einmal komplett füllen. Der Rest passte exakt in die vier niedlichen kleinen Tischdiamanten, welche ein prima Gastgeschenk und Tischdeko für Weihnachten sind, wie ich finde. Schön wäre noch ein Anhäger aus Papier findet ihr z.B. bei Casa-di-Falcone (riesen Auswahl!). Auch prima auf der weihnachtlichen Kaffeetafel. Den Sirup könnt ihr nun super zu Vanilleeis, Parfait über Orangenscheiben oder Pudding servieren. Auch lecker: 1 TL Sirup in ein Sektglas und mit eiskaltem Sekt aufschütten. Oder in heißem Tee macht er sich auch wunderbar.  







Ich persönlich finde, dass der Tee von Kusmi ein echt schönes, edles Weihnachtsgeschenk ist. Die Dose ist sehr groß - der Inhalt 250 Gramm ist mehr als dreimal so viel wie z.B. in den kleineren Lov-Organic Dosen. Damit kommt ihr garantiert über die Weihnachtszeit und habt immer leckeren, hochwertigen und duftenden Tee zu Hause. Ich mag vor allem die hochwertige, gold glitzernde Dose so sehr! Und nun sag ich nur noch: 







Eure
Rebecca



PS: Was ich von Stef geschenkt bekomme, seht ihr im Laufe des Advents sicherlich bei Instagram (vorausgesetzt es überlebt den Weg von Wien zu mir hier her). Und wenn ich es schaffe, zeig ich euch dort noch ein Foto von der Lebkuchen Truhe, die bereits seit über 20 Jahren bei meiner Mutter im Keller zustaubt

PPS: Wer noch immer keinen Adventskalender hat, kann gern ab morgen früh mal bei Connox* vorbeischauen. Dort gibts nämlich einen virtuellen Adventskalender, bei dem man Preise im Wert von 15.000 € gewinnen kann ;) 







* Dieser Post entstand in Kooperation mit Kusmi. Die gekennzeichneten Links führen zu meinen Kooperationspartnern

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