Donnerstag, 9. Februar 2017

Meine persönliche Instagram-Challenge 2017

Rezepte Weight Watchers
Essen - das bedeutet für mich vor allem: Leben, Genuss und Liebe. Genau darum findet ihr auf meinem Instagram Account auch immer eine bunte Mischung meiner Koch-Kreationen. Nie abgehoben, immer aus meinem Alltag und für jeden easy Nachmachbar - das ist meine Devise. Und darum gehts heute auf meinem Blog - über meine persönliche Instagram Challenge 2017. Aber dazu muss ich heute erst einmal ein wenig ausholen:

Ich habe vor Kurzem über die Hochzeits-Checkliste berichtet. Da erwähnte ich diese Sache mit dem Kleid, erinnert ihr euch? Also, ein Hochzeitskleid habe ich gefunden - da gibt es allerdings so ein klitzeklitzekleines Problemchen. Also nicht dem Kleid im Speziellen, aber der Person, die in dieses Kleid rein muss. In diesem Fall bin nämlich ich die Person und leider für das Kleid, dass ich wollte, 2kg zu "dick schwer". Ich hab es trotzdem bestellt! Bei einem Blick auf die Waage nach Silvester (typisches Klischee, ich weiß) zeigte sie plötzlich 10! Kg mehr an, als an dem Tag, an dem ich den Lieblingsitaliener kennen gelernt habe. 10! Kilo. "What the hell?" Dachte ich mir nur, ehrlich schockiert. Und an diesem Punkt wusste ich: Ich muss zurück zur alten Form, zumindest in die Richtung. Damit das Kleid einfach noch schöner aussieht, als es ohnehin schon ist und ich mich auch wieder wohl fühle. Denn dabei gehts ja immer beim Thema Gewicht: Wenn einmal das Wohlfühlgewicht überschritten ist, muss man handeln. Aber 10kg? Gehts noch? Da isse gelandet, die ganze Pasta, der ganze Vino und das viele leckere Tiramisu. Aber "zieh mich hoch", das klappt bald nicht mehr, wenn ich weiter so futter.

Wie ihr aus meiner Vergangenheit wisst, habe ich das schon einmal geschafft. Damals ging es um "lächerliche" 5 übrig gebliebene, mehrfach überwinterte Schwangerschaftskilos. Und ich muss euch sagen: Es war richtig harte Arbeit, diese loszuwerden - um letztendlich bei 59,3 kg zu landen. Ich habe dann angefangen zu überlegen, wo eigentlich mein Problem liegt. Jeder von den Menschen, die zu viel auf dem Rippen haben, hat so ein Problemchen, denn sonst wäre es ja sicherlich so. Denn der Mensch ist von grundauf ja eigentlich schlank. Eigentlich.

Es gibt, das muss ich sicherlich nicht erwähnen, etliche Faktoren, die dazu führen, dass Mann Frau zu dick wird. Puh, ich merke gerade, dass ich noch lernen muss, wie man eine Meinung formuliert. Wann ist man eigentlich "zu dick" und wann einfach nur "etwas aus der Form geraten"? Ich persönlich weiß, dass ich nicht zu dick bin. Das ist Fakt. Ich weiß aber, dass ich gerne noch einmal so lange leben möchte, wie ich bereits lebe - und dass ich mit Sicherheit nicht schlanker werde, wenn ich nicht ständig penibel auf mich acht gebe. AHA! Auf sich acht geben! Und da sind wir beim Stichwort. Wir BRAUCHEN unseren Körper. Er bringt uns von A nach B, er präsentiert uns in jeglicher Situation unseres Lebens. Er muss vieles leisten, vieles aushalten und: Er sollte vor allem immer dabei sein, wenn wir Freude an etwas haben. Und Freude kann man nur erleben, wenn man sich selbst 100%ig wohl fühlt und mit sich selbst im Reinen ist. Gesetz dem Fall, ihr fühlt euch aus irgendeinem Grund nicht wohl: Ändert was! Das kann ich nur immer wieder betonen, ändert etwas! Das Leben ist zu kurz bla bla bla. Es ist zu kurz für 1 Trillionen Dinge, ich weiß. Es ist vor allem zu kurz, ständig darüber zu heulen, dass man nicht zufrieden mit sich ist. Ist dem so, gibts nur zwei Möglichkeiten: Sich selbst akzeptieren oder sich selbst ändern. Alles andere ist Zeitverschwendung.

Und genau da kommt das Hochzeitskleid ins Spiel: Jegliche Versuche von Außenstehenden, mir einzureden "dass es ja gar nicht so schlimm aussieht" oder "dass du nachher dein Kleid verkaufen musst, weil du zu dünn geworden bist" oder "Dein Mann muss dich so wollen, wie du bist" (davon mal abgesehen, dass er das sowieso tut, denn hallo - würd ich den sonst heiraten?!?!) prallen einfach so an mir ab. Denn ich möchte etwas ändern. Und dass der Weg nicht einfach ist, dass man Umwege gehen müssen wird - hat ja auch keiner behauptet, oder? Und wenn das Kleid im Mai bei der Anprobe nicht mehr zu ändern ist: Ist mir gerade Wurscht. Hier gehts um mich, meinen Körper, meine Hülle. Die ist wichtig. Alles andere: Irrelevant! Ersetzbar. Lösbar. Letztlich wäre alles andere eine weitere Ausrede.

Und daher fangen wir jetzt an. Jetzt. JETZT! Nicht morgen, nicht nach dem Wochenende, nicht nach dem Urlaub und nicht nach diesem Stück Schokoladentorte, dass vor mir steht. JETZT. Jetzt, das bedeutet in meinem Fall, dass ich mir am 01.01. diesen Jahres meinen BMI ausgerechnet habe. Das könnt ihr zum Beispiel beim tollen BMI Rechner hier (klick) einfach einmal ausprobieren, wenn ihr mögt.

69,3 kg x Körpergröße 165 m x Alter 34 Jahre = BMI 25,3 bedeutet nach dieser Tabelle: Leichtes Übergewicht. Mein Idealgewicht wären laut Tabelle 52 - 66 kg. Das bedeutet, mit nur 3kg Abnahme bin ich wieder beim Idealgewicht gelandet. Baut man einen Puffer ein, wäre ein Gewicht von 60-63 kg für mich ideal. Lieber 60 als 63, aber gehen wir erst einmal realistisch voran. Denn Gewicht halten ist erst einmal wichtiger, als Gewicht zu verlieren.

Nun die Frage, wie stelle ich es an? Damals habe ich mit Low Carb und viel Sport mein Ergebnis erreicht. Allerdings sehr langsam und es hat unglaublich viel Energie gefressen - und ich konnte es nicht auf Dauer in meinen Alltag integrieren. Dass ich Sport auf den Tod hasse, möchte ich nicht noch einmal sagen müssen. Es stresst mich unwahrscheinlich, in meinen sowieso schon durchgeplanten und stressigen Tag noch mehr Faktoren einzubauen, die mich stressen und mir Zeit rauben. So habe ich für mich erst einmal festgelegt, WORAN ich meine Gewichtszunahme festmache. Am Essen selbst kann es nicht nur liegen, denn wer mich kennt der weiß, dass Fast Food die absolute Ausnahme ist (wenige Male im Jahr) und ich vorwiegend selbst koche, immer Gemüse, wenig Fett und Fleisch dabei sind. Ich bringe euch meine Probleme erst einmal auf den Punkt - wenn ihr vorhabt abzunehmen kann ich euch empfehlen, erst einmal zu analysieren, wo eure Problematik liegt. Bei mir sah das wie folgt aus:
  • Zu große Mengen gegessen
  • Zu oft sehr kohlenhydratreich gegessen
  • Zu wenig / gar keine Bewegung
  • Zu oft "Ausnahmen" gemacht (bedeutet, zu oft ein Stück Kuchen gegessen)
  • keine Kontrolle mehr (bedeutet: Nicht regelmäßig gewogen)
  • zu wenig getrunken
  • zu spät Abends, zu viel gegessen
Ihr seht, ich hatte relativ schnell raus, was ich falsch gemacht habe. Nun brauchte ich etwas, dass ich besser in meinen Alltag integrieren kann, ohne nach ein paar Monaten wieder in mein altes Schema zu fallen. Was bringt mir harter Sport, wenn ich nach ein paar Wochen bereits anfange zu schwänzen und es wieder komplett lasse?

Ich habe dann - auch wenn ich bisher viel Verwunderung erhalten habe (a la: Du hast das doch gar nicht nötig, du bist doch  nicht dick?!") mit weight watchers begonnen. Ja, ihr lest richtig. Denn dort habe ich die volle Kontrolle mittels einer App, die mir sagt, was und wie viel ich wovon essen darf. Jeden Tag. Und ich bin erst einmal hinten über gefallen, als mir bewusst wurde, wie viel ich eigentlich zu viel gegessen habe. Ich darf alles essen, alles! Ich muss es nur abwiegen, zählen, besser planen und einkalkulieren.

Aus diesem Grund gibts nun ab und an auch mal Infos zu Weight Watchers bei Instagram - und ja, ich werde sicher auch einmal über Weight Watchers bloggen. Ich zeige euch, wie viel Spaß mir das Ganze macht und nehme euch ein bisschen mit. Und ihr werdet sehen, ich koche fast genau wie vorher, nur vielleicht mit ein bisschen weniger Öl, abgezählter Pasta und anstatt 5 EL Parmesan halt nur 2 EL. Mehr ist es nicht. Perfekt ist Weight Watchers deshalb für mich, weil ich halt so ticke, dass ich mir Abends lieber ein opulentes, gesundes Abendessen zaubere - und dafür Nachmittags auf ein Magnum oder Teilchen verzichte. Man isst einfach bewusster, denn logischerweise haben gesunde Dinge halt weniger Punkte als ungesunde - und man ist von vielen gesunden Sachen einfach satter als von wenig ungesunden. Logisch, oder?

Dazu 1-2x die Woche moderaten Sport, täglich Treppe laufen (und im Allgemeinen mehr bewegen) und 1,5 Liter trinken. Mehr nicht. Das ist ein Programm, von dem ich denke, dass es jeder schaffen kann. Und das könntet ihr auch - rein theoretisch, oder? Und damit ihr alle überwacht, ob ich mich daran halte, habe ich mir selbst eine persönliche Instagram Challenge aufgebrummt: Ich poste euch wöchentlich in meinen Stories den Wochen-Kochplan. Montags bis Freitags seid ihr darüber informiert, was auf meinen Teller kommt. Und immer wenn ich es schaffe, gibts genau das in Bildern und mit Rezepten auf Instagram. Zum Wochenkochplan schreib ich in einem weiteren Blogpost noch ein bisschen was mehr-zum Beispiel wie ich plane, was mich inspiriert und worauf ich wert lege, wenn ihr mögt. Gerne auch mit der Angabe von Smart Points, wenn ihr mögt.

Wie ich zu Weight Watchers gekommen bin? Darauf gebracht hat mich die liebe Yvonne von Experimente aus meiner Küche - ich habe gesehen, dass sie auch bei Weight Watchers ist und mich ein wenig bei ihr umgeschaut - siehe da, Yvonne kocht einfach, was der Kühlschrank hergibt - ein Grund, warum ich ihren Blog so mag. Und sie konnte WW ganz einfach in Ihren Alltag einbauen. Noch am gleichen Abend hab ich recherchiert und dann einfach bei WW angemeldet. Nun bin ich seit fast vier Wochen dabei und mir gehts blendend. Die ersten 4 kg sind weg, ich bin schneller in Richtung Wunschgewicht unterwegs, als ich es mir anfangs dachte - ich bin gespannt, ob das so bleibt.

Abschließend möchte ich erwähnen, dass es mir gar nicht darum geht, für irgendein System Werbung zu machen (btw: Werbung wird auf diesem Blog auch immer für euch erkennbar gekennzeichnet!) - ihr müsst selbst euren Weg finden. Aber vielleicht kann ich euch motivieren mitzumachen, umzudenken und loszulegen. Mehr will ich gar nicht. Vielleicht sage ich sogar in einem halben Jahr, dass ich Weight Watchers nicht empfehlenswert finde - allerdings finde ich es jetzt schon so alltagstauglich, dass ich mir das fast gar nicht vorstellen kann.

Und an alle die, die schon den perfekten BMI haben - oder denen der BMI am A*** vorbei geht, ihr dürft euch trotzdem vom Wochenkochplan und vielen weiteren Food-Eskapaden bei Instagram inspirieren lassen. Vielleicht habt ihr ja Lust, mir bei Instagram zu folgen. Ihr findet mich ganz einfach unter dem Namen verlockendes_ - oder ganz oben über den Instagram Button. Ich freu mich auf euch... Und noch mehr freue ich mich, wenn ihr eines meiner Rezepte - egal ob von Instagram oder dem Blog - nachkocht und es mit dem Hashtag #verlockendesrezept verseht.


Packen wir es an - 2017 wird DAS Jahr für euren Körper!
Eure
Rebecca

Kommentare :

  1. Sehr cool! Ich weiß bei mir auch ganz genau, woran es liegt ;) Aber ich kann bis heute nicht auf Kuchen verzichten. Stattdessen esse ich dann lieber weniger Pasta.
    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und bin sehr gespannt auf deine Wochenpläne.
    Liebste Grüße
    Yvonne

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  2. Ich hab jetzt auch wieder mit WW angefangen.
    Bei mir sind es genau die gleichen Probleme wie bei dir wieso es wieder zu diesem extremen Unwohlsein kam... Die Arbeitszeiten meines Mannes sind aber auch der Horror fürs Abendbrot.

    Ich freue mich sehr auf deine nächsten Posts und verfolge gespannt, wie es dir weiterhin ergeht. Was isst du denn morgens + mittags? Ich finde das auch so wahnsinn, welche geringe Menge Nudeln einen satt machen können, wenn man nur genug Gemüse dazu hat. Das war wirklich die erstaunlichste Erkenntnis für uns vor 2 Jahren. XD dass 120g Nudeln einfach mal voll reichen. (:

    Und natürlich wünsche ich dir weiterhin fröhliches Abnehmen + Umstellen.

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  3. Hallo Rebecca, ich habe dich über den Post von Yvonne auf Instagram entdeckt und war neugierig. Meine Neugier wurde belohnt - du gehst das Thema super an und dein Text motiviert. Ich bin auch seit 4 Wochen dabei und mit WW absolut zufrieden. Jetzt freue ich mich auf deine weiteren Berichte und Rezepte und werde dir gern bei Insta folgen.
    Viel Erfolg weiterhin, GLG Anna

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  4. Weight Watchers ist für mich auch die einigste wirkliche Möglichkeit mein Gewicht zu reduzieren ohne schlechte Laune zu bekommen und ohne meine Lebensqualität einschränken zu müssen. Ich habe nach der ersten Schwangerschaft 16 Kilo so abgenommen und bis zur zweiten auch gut gehalten :D Jetzt bin ich seit Dienstag wieder dabei und mein Ziel sind wieder 16 Kilo. Wünsche Dir viel Erfolg! Liebe Grüße Nina
    P.S. Super wären übrigens Inspirationen für WW Rezepte im Thermomix ;)

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