Freitag, 22. September 2017

Die "schlechteste" Hausfrau der Welt - Ein paar Tipps von mir für den Alltag + neuer Helfer Dyson v7 Fluffy

 *Dieser Beitrag enthält Werbung für Dyson
 
Vor ein paar Tagen hatten Herr B. und ich auf der Autofahrt nach Hause ein Gespräch, welches den fehlenden Kuchengabeln der Gastgeberin geschuldet war (versteht mich hier bitte nicht falsch, ich finde diese Eigenschaft durchaus sympathisch - hallo? Wer kommt heutzutage ohne mit der Wimper zu zucken ohne Kuchengabeln aus? Das rockt!). Ich sagte etwas, ohne dabei jedoch einen herabwürdigenden Ton anzuschlagen-ganz sachlich, in der Richtung wie: "Ich habe oft das Gefühl, dass ich die schlechteste Hausfrau der Welt bin-und auch wenn es sich gemein anhört - wenn wir zu Besuch bei Freunden sind, bei denen es noch chaotischer/unordentlicher/krümeliger aussieht, fühle ich mich zumindest darin bestätigt, dass es offensichtlich ein Problem unserer Generation ist". Ich frage mich, wie man heute eigentlich noch eine gute Hausfrau definiert. Mein Mann ist der Meinung, dass ich alles phantastisch manage - ich hatte aber eine Frage: Was kann ich für mich persönlich tun, dass ich es vielleicht mit weniger Anstrengung schaffen kann?
 
Ich bin der absolut festen Überzeugung, dass unsere Ansicht einer "guten" Hausfrau einfach komplett überholt ist - und es da auch nie eine wirkliche Statusabfrage gab. Bedeutet, dass dieses Bild irgendwie nie richtig korrigiert wurde - nämlich den heutigen Umständen entsprechend. Aus diesem Grund hab ich meine Instagram-Followerinnen einfach mal gefragt: Was macht für euch eine gute Hausfrau aus? Ich war überrascht über die tollen Antworten, die ich bekommen habe und wollte daher heute zum Thema mal etwas schreiben.
 
Denn im Zuge einer Zusammenarbeit mit Dyson* - welche mir den Dyson v7 Fluffy* zum Testen geschickt hatten - wurde ich aufgefordert, euch meine liebsten Tipps für schnelle Ordnung im trauten Heim zu offenbaren - wie ich schnellstmöglich mein Zuhause wieder in meinen "favourite place to be" verwandle. Schlagartig wurde mir bewusst: Die (fehlenden) Kuchengabeln deiner Freundin haben dir wahrhaftig zu einem Thema für den tollen neuen Haushaltshelfer verholfen. Ich möchte gar nicht so weit ausholen, denn ich bin gar nicht so eine große Zweiflerin an mir selbst - ich weiß ja um die Gründe, die dafür sorgen, dass Fenster im Ausnahmefall 2x im Jahr gereinigt werden und auch sonst alles eher sporadisch "mal nebenbei" im Haushalt läuft! Keine Frage: Mit Kind, Jobs und viel organisatorischem Aufwand bleibt heutzutage einfach jeder Haushalt auf der Strecke. Umso wichtiger finde ich daher für mich persönlich, dass ich deshalb trotzdem zufrieden bleibe - und daher möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die euch vielleicht zu einem ordentlicheren Zuhause verhelfen können - ohne dass ihr euch das ganze Jahr über wie eine "grottige Hausfrau" fühlt. Dafür hab ich euch einfach einmal ein paar Schnappschüsse von  unserem Heim gemacht und werde einfach Zimmer für Zimmer vorgehen.

 die Hausfrau von heute 
Beginnen wir einfach mal im Badezimmer. Zugegebenermaßen, das Bad ist mein persönlicher Endgegner! Ich finde, nirgendwo sind sich Erfolg und Misserfolg beim Hausfrauendasein so naheliegend, wie im Bad, hab ich Recht?
 
Fürs Bad gibt's bei mir folgende Grundregeln:
 
  • Einmal die Woche wird gründlich gereinigt. Dafür plane ich meist am Wochenende 30 Minuten ein - was dann nicht fertig ist, muss leider die Woche darauf fertig gemacht werden.
  • Einmal die Woche werden alle Handtücher gewechselt - alles darüber hinaus ist für mich absolut über-hygienisch-hysterisch
  • Alle zwei Tage sprühe ich Becken und Spiegel mit Glasreiniger ein und reinige es flott mit einem Mikrofasertuch - das bringt schon so viel!
  • Weniger im Bad ist mehr: Denn nirgendwo haben Staub und Co. bessere Bedingungen, als im ständig warmen und feuchtem Bad. Trennt euch von allem Überflüssigen, wie abgelaufener Kosmetik und versucht vor allem, das Meiste in geschlossenen Schränken aufzubewahren
Tipps für den Haushalt
Sauberes Bad ganz schnell
Dyson v7 Fluffy test
 
Kommen wir zu Zimmer Nummer 2, der Küche.
 
Hier mag ich euch eigentlich ungern so Dinge erklären wie z.B. "so putzt du das Ceranfeld richtig", denn da wäre ich euch sicher keine große Hilfe. Küche ist für mich so ein allgemeines Haushaltsding, was genauso viel mit der Organisation der Mahlzeiten zu tun hat, als mit "richtig-sauber-machen". Hier schreibe ich euch auch gern meine Tipps auf.
 
  • Macht euch Anfang der Woche einen Kochplan. Ich schreibe diesen meist Freitags Abends - frage vorher meine Familie, was sie gern noch einmal essen würden, jeder darf Wünsche äußern, sofern sie nicht zu kompliziert sind bzw. mein Zeitbudget übersteigen. Meinen wöchentlichen Kochplan veröffentliche ich übrigens jede Woche in meiner Instagram-Story, um meine Leserinnen ggf. noch ein wenig zu inspirieren
  • Hieraus schreibe ich mir jede Woche einen Einkaufszettel und mache Samstags in aller früh einen Wocheneinkauf. Ziel ist es, damit dann eine ganze Woche auszukommen - im Höchstfall fahre ich noch einmal in der Mitte der Woche los um frisches Fleisch oder Gemüse zu kaufen. Jede anstehende Besorgung speichere ich mir in mein Handy, so hab ich alles immer dabei.
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Ordnung im Haushalt
Test Dyson v7
Im Wohnzimmer - in den Wohnräumen
  • Im Wohnzimmer herrscht für mich oberstes Gebot: Dieser Raum ist frei von Chaos und Co. zu halten! Es ist für mich der einzige Raum, in dem kein Spielzeug (auf Dauer) stehen oder liegen darf. Hier kommt die Familie zusammen, hier treffen sich Freunde und Besuch - hier lege ich persönlich Wert auf Ordnung und Sauberkeit. Deshalb freue ich mich umso mehr über meinen neuen Haushaltshelfer von Dyson - den Dyson v7 Fluffy*. Es handelt sich um einen Akkubetriebenen Handstaubsauger - der jedoch im Gegensatz zu den üblichen Geräten auf dem Markt richtig Power mitbringt. Hiermit auf die Schnelle durchsaugen? Überhaupt kein Problem! Er ist perfekt für Hartböden - bei unserer mit Laminat und Fertigparkett ausgelegten Wohnung natürlich ideal. Was mich überzeugt hat - man kann ihn in 1 Sekunde zu einem Handsauger umfunktionieren - damit kann ich endlich Sofa und Polster absaugen. Er hat ein Zwei-Stufen-System, eine etwas schwächere Stufe - damit kann ich z.B. wunderbar Krümel vom Tisch saugen - die Power-Stufe nutze ich dann, um Sofa und Sessel von Staub zu befreien. Ihr kennt sicher diese Handsauger, die man sich in einem Anflug von Putzwahn kauft um Tische abzusaugen - das Teil fliegt jetzt im hohen Bogen in den Müll! Natürlich ist der Dyson ohne Beutel und mit einem Handgriff hygienisch entleert. Ich bin jetzt schon ein riesen Fan und liebe meinen neuen Haushalts-Buddy heiß und innig. Perfekt um zwischendurch mal eben wieder alles frisch und sauber zu saugen - der Akku hält ca. 30 Minuten.
Produktfoto von Dyson*
  • Ich weiß, einige von euch haben hierzu eine andere Meinung... aber bei Haushaltsgeräten gilt mittlerweile für mich: Was nichts kostet - ist auch nichts! Qualität hat immer ihren Preis und ich habe bisher bei keinem Haushaltsgerät, für dass ich ein paar Euro mehr ausgeben musste bereut, dass ich es mir geleistet habe. So haben wir nun nach und nach Spülmaschine, Waschmaschine, Kühlschrank und Staubsauger gegen hochwertigere Markengeräte ausgetauscht.
 
Hier könnt ihr den Dyson v7 Fluffy im Einsatz sehen (Video von Mittwoch im Testbetrieb ;)) Man hört gleich, wie viel Power er hat!
Noch ein paar allgemeingültige Ratschläge von mir, die auf jedes Zimmer/jeden Haushalt/jeden Charakter passen:

  • Alle Tipps stehen und fallen mit einer einzigen Grundregel: Nur ein ordentliches Heim, kann auch immer ein Ort der Ruhe und Entspannung sein. Versucht, Ordnung immer konstant zu halten - ein aufgeräumtes Zuhause verzeiht auch mal Spinnweben in einer Ecke oder nicht ganz frisch gewaschene Gardinen. Zumal man bei einem ordentlichen Zuhause viel eher durchgesaugt/staubgewischt hat, als in einem, wo alles rumsteht. Nutzt das Karma und trennt euch von unnützem Kram - hierzu hab ich bereits meine Tipps auf meinem Blog geschrieben (klick).
  • Es sind eure Ansprüche, die euer Heim nicht zum saubersten/ordentlichsten/blitzblankesten Ort der Welt machen - nicht die der anderen. Ändert eure Ansprüche lieber in: Mein Haus ist mein "happy place - ich tue was ich kann, damit es schön hier ist". Dieser Anspruch genügt. Wenn ihr immer den Anspruch habt, dass jeder es geil bei euch findet - sorry, dann ist ein Burn Out vorprogrammiert. Keiner in eurer Familie - und da bin ich felsenfest von überzeugt - weder Mann noch Kinder, wird den gleichen Anspruch an den Haushalt haben, wie du selbst! Nämlich viel mehr einen viel viel geringeren (bis gar keinen ;)). Und was Tante Annemie sagt, ist uns doch eh egal, oder?
  • Lasst ruhig mehr die Männer machen - ich weiß, jetzt kommen wieder alle Frauen ums Eck, die sagen: "Mein Mann macht richtig viel/alles im Haushalt". Ich weiß nicht, ob Frau dazu neigt, sich selbst zu belügen oder ob ich diese Frauen einfach noch nie gesehen habe - aber Fakt ist, dass ich keine Frau nennen kann, bei der es anders läuft. Und woran liegt es? Wieder an (falschen) Erwartungen. Gebt euren Männern klare Aufgaben und erwartet lediglich, dass diese erfüllt werden. Auch, wenn ihr es vielleicht anders gemacht hättet. Es ist gut, wie er es macht. Punkt aus Basta. Und wenn ihr wirklich so ein beratungsresistentes Exemplar zu Hause habt, der nur die Hälfte seiner aufgetragenen Aufgaben macht - dann kocht ihm demnächst mal seine Lieblingssuppe - und lasst das Salz weg. Ich denke, da habt ihr dann einen guten Diskussionsansatz ;)
  • Ich stehe bewusst morgens früher auf als alle anderen. Morgens habe ich mehr Energie und nutze die Ruhe, wenn alles schläft um schon einmal Ordnung in der Wohnung zu schaffen, die Spülmaschine auszuräumen, Bestandsaufnahme von Kühlschrank und Co. zu machen, Frühstück zuzubereiten und ggf. schon einmal Schnibbelarbeiten fürs Abendessen zu machen. Wenn ich dann nachmittags vom Büro Heim komme, ist alles ordentlich und ich kann mich einfach an den Herd stellen und loskochen.
  • Ich weiß, es ist eine große Herausforderung Haushalt, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Vergesst jedoch bitte eins nie: Den Humor nie zu verlieren. Wenn man einmal gewisse Dinge mit Humor sieht - zum Beispiel dass Männer einfach anders ticken als Frauen und Kinder nur dazu da sind, uns an unsere Grenzen zu bringen - fällt einem alles viel viel leichter. Im Urlaub haben wir eine Familie kennen gelernt, der Mann sagte eines Tages zu mir: "Mein Vater hat mir immer gesagt, Kinder bekommt man, damit man immer weiß, wie schön es ohne sie war". Und für alles andere gibt es tolle technische Helfer ;)
  • Wenn ihr viel arbeitet - und das halbe Wochenende zum Putzen drauf geht - überlegt euch, wo ihr vielleicht ein paar Euro einsparen könntet und leistet euch eine Putzfrau! Wir überlegen dies nun auch intensiv! Gebt die Verantwortung dafür weiter - wichtig ist nur: Bezahlt die Putzfrau anständig! Dieser Meinung waren auch meine Instagram Leserinnen. PS: Die Putzfrau darf euren Dyson* auch gerne mitbenutzen ;)
  • Eine Instagram Leserin hatte den Tipp, sich regelmäßig an gewissen Hausarbeiten (wie z.B. Fensterputzen) per Email erinnern zu lassen-das hat vielleicht den Vorteil, dass man gewisse Dinge nicht so lange vor sich herschiebt, bis alles auf einmal eskaliert - diesen Tipp werde ich auch beherzigen. Ich befolge schon lange die Grundregel: 1x pro Woche eine "unangenehme" Aufgabe erledigen. Bedeutet: 1 Schrank aufräumen (und auswaschen), ein Fenster putzen, die Kaffeebar grundreinigen.
  • Messt euch nicht an der angeblichen Realität. Soll bedeuten: Instagram/Pinterest und Co. sind kein Maßstab für irgendetwas. Sie sind eine reine Inspirationsquelle, Dinge so schön wirken zu lassen, wie irgend möglich! Es sind immer Momentaufnahmen und sagen gar nichts aus darüber, wie es rechts und links und überhaupt in der Wohnung desjenigen aussieht. Es sagt vor allem nichts über euch aus! Vergleicht nicht - und vor allem: Fühlt euch niemals minderwertig, weil ihr das Gefühl habt, jemand anderes schafft es besser! Sucht euch lieber Hilfe und Möglichkeiten, euren Alltag so leicht wie möglich zu gestalten und organisieren!

Ich hoffe, ihr könnt ein wenig für euch mitnehmen - gern könnt ihr mir per Kommentar weitere Tipps hinterlassen, ich würde mich riesig freuen! Bis dahin arbeite ich weiter an meiner Gelassenheit - dem Haushalt gegenüber.



Eure
Rebecca

PS: Das Schlafzimmer hab ich bei meinem Beitrag außen vor gelassen, hier hab ich bereits im letzten Jahr etwas über meine frühlingsfrischen Tipps geschrieben - ich bin bis heute absolut begeisterter Fan von dem Dyson Matress V6, was mir die erneute Zusammenarbeit mit Dyson natürlich absolut gerechtfertigt hat - zum Schlafzimmer-Beitrag findet ihr hier (klick) falls ihr noch einmal nachlesen mögt.


*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Dyson und enthält Werbung. Danke für die tolle Zusammenarbeit!



Kommentare :

  1. Ah mega Teil! Wir haben auch so einen "mal schnell drüber saugen" Handstaubsauger, aber der taugt gerade in der Küche echt gar nicht..

    Und tolle Wohnungsbilder!!

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  2. Hallo Rebecca,

    toller Blog und sehr schöne Fotos! Hast mich sehr inspiriert, vor allem mit dem Handstaubsauger. Muss ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren. Liebe Grüße und alles Gute! Anna vom Bügeleisen Ratgeber

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